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Stellungnahme zu Scheidung und Wiederheirat

I. Eine grundlegende Definition von Ehe

Bevor man sich dem Thema der Scheidung und Wiederheirat widmet, muss zunächst klargestellt werden, was eine Ehe ist. Diese Herangehensweise lehrt uns Jesus im Umgang mit den Pharisäern. Die Frage der Pharisäer: „Ist es einem Mann erlaubt, aus irgendeinem Grund seine Frau zu entlassen“ (Mt. 19,3) beantwortet Jesus nicht sofort. Zuerst klärt Jesus die Grundlage der Ehe und definiert diese. Im zweiten Schritt definiert Jesus Ehebruch; dann erst geht er zu der Beantwortung der eigentlichen Frage über.
Gott, der Schöpfer, hat sich die Ehe ausgedacht und erschaffen. Die Ehe ist die großartigste aller Gaben Gottes an den Menschen und dient diesem zum Segen, weil es nicht gut ist, „dass der Mensch allein sei“ (1.Mo 2,18). Weil Gott der Urheber der Ehe ist, bestimmt er die Rahmenbedingungen: Gott bestimmt den Zweck sowie die Funktion der Ehe. Innerhalb dieser Grenzen ermutigt Gott den Menschen, die Segnungen und Freuden der Ehe voll und ganz zu genießen. In 1. Mo. 2,24 definiert Gott die Ehe wie folgt: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein.“ Die Ehe ist ein Bund zwischen einem Mann und einer Frau, der das ganze Leben fortbesteht. Dieser Bund wird erst mit dem Tod eines Ehepartners aufgehoben (Röm. 7,2). Gott selbst ist Zeuge eines jeden Ehebundes (Mal. 2,14) und führt zwei unterschiedliche Personen in solch einer Weise zusammen, dass sie zu „einem Fleisch“ werden. Diese von Gott gewirkte Einheit darf der Mensch nicht auflösen (Mt. 19,6). Aus diesem Grund erwartet Gott von jedem der beiden Ehepartner, dass dieser selbstlos jegliche Anstrengung unternimmt, nach Treue zu streben und Treue gegenüber dem Bund aufrecht zu erhalten. Diese Treue wird nicht nur in guten wie in schlechten Zeiten erwartet, sondern sogar wenn einer der beiden Ehepartner ungläubig sein sollte.

II. Eine grundlegende Definition von Ehebruch

Jesus definiert die Grenzen für Ehebruch sehr klar: „Wer sich von seiner Frau scheidet, ausgenommen wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht. Und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe“ (Mt. 5,21). In Mt. 19,9 kommt ein weiterer Aspekt hinzu: „Wer seine Frau entlässt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere heiratet, der bricht die Ehe“. Jegliche Untreue innerhalb des geschlossenen Ehebundes ist Ehebruch. Dies trifft zu, wenn man sich von dem Ehepartner scheidet und eine neue Ehe eingeht. Ferner drängt man durch eine unrechtmäßige Scheidung den Ehepartner zum Ehebruch. Schlussendlich wird sogar der Dritte als Ehebrecher angesehen, der einen existierenden Ehebund zwischen zwei Menschen missachtet und einen dieser Parteien heiratet.
Ehebruch wird in den Augen Gottes immer als schwerwiegend angesehen, gleichgültig wie leichtfertig Ehebruch in den Augen der Gesellschaft beurteilt wird. Untreue gegenüber dem Ehebund ist Sünde in den Augen Gottes. Ehebruch zieht das Gericht, die Strafe und den Zorn Gottes nach sich (Heb. 13,4). Ehebrecher werden nicht ins Reich Gottes eingehen (1. Kor. 6,9).
Wir haben bis jetzt festgehalten, dass beide Ehepartner jegliche Anstrengung unternehmen müssen, um nach Treue zu streben und Treue gegenüber dem Ehebund aufrecht zu erhalten. Aber was geschieht, wenn einer der beiden Ehepartner, trotz selbstloser Hingabe, Untreue von dem anderen Ehepartner erfährt? Welche Möglichkeiten bleiben, wenn der zweite Ehepartner dem Bund der Ehe untreu wird? Diese Fragen werden auf den kommenden Seiten beantwortet.

 

III. Scheidung war nie Teil des ursprünglichen Plans Gottes für die Ehe

Gott hasst Scheidung. Er hasst sie, weil sie in jedem Fall Untreue gegenüber dem heiligen Bund der Ehe bedeutet, den zwei Partner vor Gott eingegangen sind, und weil sie schlimme Folgen für beide Partner und ihre Kinder mit sich bringt (Mal. 2,14-16). Die Bibel fordert nie aktiv zu Ehescheidung auf, sondern gestattet diese lediglich wegen der Sünde des Menschen. Weil Scheidung also nur ein Zugeständnis an die Sünde des Menschen und nicht Teil des ursprünglichen Plans Gottes für die Ehe ist, sollen alle Gläubigen Scheidung genauso sehr hassen, wie Gott es tut, und diesen Weg nur dann gehen, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Mit Gottes Hilfe kann eine Ehe selbst die schlimmsten Sünden überstehen.
In Matthäus 19,3-9 lehrt Christus eindeutig, dass Scheidung ein Zugeständnis an die Sünde des Menschen ist und dadurch Gottes ursprüngliche Absicht der intimen Einheit und Dauerhaftigkeit des Ehebundes verletzt wird (1. Mo. 2,24). Er lehrt, dass Gottes Gesetz Scheidung nur wegen der „Herzenshärtigkeit“ der Menschen erlaubt hat (Mt. 19,8). Eine gesetzmäßige Scheidung ist ein Zugeständnis an den treuen Partner aufgrund der sexuellen Sünde seines untreuen Partners oder wegen des Verlassenwerdens durch diesen, so dass der treue Partner nicht länger an die Ehe gebunden ist (Mt. 5,32; Mt. 19,9; 1. Kor. 7,12-15). Obwohl Jesus tatsächlich gesagt hat, dass eine Scheidung in bestimmten Situationen zulässig ist, dürfen wir nicht vergessen, dass die ursprüngliche Absicht Jesu in dem Gespräch mit den Pharisäern nicht darin bestand, Scheidung zu legitimieren. Vielmehr war sein Gespräch eine Zurechtweisung der Pharisäer, die meinten, sich „aus irgendeinem Grund“ (Mt. 19,3) scheiden zu können. Ferner wollte Jesus ihnen aufzeigen, wie schwerwiegend es ist, eine sündhafte Scheidung zu betreiben. Darum soll der Gläubige niemals Scheidung in Erwägung ziehen, außer unter bestimmten Umständen (siehe nächster Abschnitt), und selbst unter diesen Umständen sollte man die Scheidung nur sehr zurückhaltend erwägen, falls es keinen anderen Ausweg gibt.

Mt. 19,3-9: Da traten die Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und fragten ihn: Ist es einem Mann erlaubt, aus irgendeinem Grund seine Frau zu entlassen? 4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf 5 und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein«? 6 So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! 7 Da sprachen sie zu ihm: Warum hat denn Mose befohlen, ihr einen Scheidebrief zu geben und sie so zu entlassen? 8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch wegen der Härtigkeit eures Herzens erlaubt, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. 9 Ich sage euch aber: Wer seine Frau entläßt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere heiratet, der bricht die Ehe; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.

IV. Die Gründe für eine Scheidung

Die einzigen Gründe die das Neue Testament für Scheidung nennt, sind (a) sexuelle Sünde des Ehepartners oder (b) Verlassenwerden durch den ungläubigen Ehepartner.
Den ersten Grund, für eine rechtmäßige Scheidung beschreibt Jesus in Matthäus 5,32 und 19,9; sie wird gelegentlich auch als die sog. „Ausnahmeregel“ bezeichnet: „Ich sage euch aber: Wer seine Frau entlässt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere heiratet, der bricht die Ehe“ (Mt.19,9). Jesus gebraucht das griechische Wort porneia das in den deutschen Übersetzungen mit Unzucht (SCHL2000), Hurerei (ELB), Untreue (NGÜ) oder Ehebruch (LUT84) übersetz wurde. Porneia beschreibt jede unrechtmäßige sexuelle Tätigkeit (d.h. jede sexuelle Aktivität, die nicht im Rahmen der Ehe praktiziert wird). Es ist ein allgemeiner Ausdruck, der sexuellen Sünden wie Ehebruch, Homosexualität, Sodomie und Inzest umfasst. Wenn ein Partner die Einheit und Intimität einer Ehe durch sexuelle Sünde verletzt und dadurch sein Eheversprechen bricht, befindet sich der treue Partner in einer extrem schwierigen Situation. Wenn alle Mittel und Wege, den sündigenden Partner zur Buße zu bewegen, ausgeschöpft sind, erlaubt die Bibel, dass der treue Partner sich scheiden lassen kann (Mt. 5,32; 1. Kor. 7,15).
Der zweite Grund für eine zulässige Scheidung betrifft die Fälle, in denen ein ungläubiger Ehepartner nicht mehr mit dem gläubigen Ehepartner zusammenleben möchte (1. Kor. 7,12-15). Weil Gott uns „in Frieden […] berufen“ hat (Vers 15), ist Scheidung erlaubt und kann in solchen Situationen das Beste sein. Wenn ein ungläubiger Ehepartner gehen möchte, kann der Versuch, ihn oder sie in der Ehe zu halten, zu noch größeren Spannungen, Konflikten und Sünde führen. Auch wenn der ungläubige Ehepartner die eheliche Gemeinschaft endgültig verlässt, aber nicht bereit ist, die Scheidung einzureichen – vielleicht wegen seines Lebensstils, aus Verantwortungslosigkeit oder um Unterhaltszahlungen zu umgehen – dann befindet sich der gläubige Ehepartner in einer Situation, die es ihm unmöglich macht rechtliche und moralische Verpflichtungen aufrecht zu erhalten. Weil „der Bruder oder die Schwester in solchen Fällen nicht gebunden“ (1. Kor. 7,15) und darum nicht länger verpflichtet ist, verheiratet zu bleiben, kann der Gläubige die Scheidung einreichen, ohne fürchten zu müssen, dass sein Handeln Gott missfällt.

V. Die Möglichkeit der Wiederheirat

Wiederheirat ist dem treuen Partner nur dann gestattet, wenn die Scheidung auf biblischer Grundlage basierte. Eine Scheidung auf biblischer Grundlage macht vielmehr deutlich, dass der treue Partner frei ist, wieder zu heiraten, aber nur gemäß dem Willen Gottes (Mt. 19,9; Röm. 7,1-3; 1. Kor. 7,27-28.39).
Wer sich aus irgendeinem anderen Grund scheiden lässt, hat gegen Gott und gegen seinen Partner gesündigt; für solche bedeutet eine Wiederheirat „Ehebruch“ (Mk. 10,11-12). Darum sagt Paulus, dass eine gläubige Frau, die sich aus sündhaften Gründen hat scheiden lassen, unverheiratet bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen soll (1. Kor. 7,10-11). Wenn sie für ihre Sünde der unbiblischen Scheidung Buße tut, wird sie als wahre Frucht dieser Buße Versöhnung mit ihrem früheren Ehemann suchen (Mt. 5,23-24). Das gleiche gilt für einen Mann, der sich aus unbiblischen Gründen hat scheiden lassen (1. Kor 7,11). Die einzige Ausnahme für eine Wiederheirat mit einer anderen Person ist, wenn der frühere Ehepartner heiratet, sich als Ungläubiger herausstellt oder stirbt. In diesen Fällen ist eine Wiederheirat nicht mehr möglich.
Die Bibel mahnt jeden zur Vorsicht, der eine Heirat mit einer geschiedenen Person in Erwägung zieht. Wenn die Scheidung nicht auf biblischer Grundlage basierte und die Verantwortung zur Versöhnung noch besteht, dann wird die Heirat mit einer geschiedenen Person als Ehebruch betrachtet (Mk. 10,12).

VI. Die Rolle der Gemeinde

Gläubige, die eine Scheidung auf unbiblischer Grundlage betreiben, müssen der Gemeindezucht unterzogen werden, weil sie dem Wort Gottes ungehorsam sind. Wer eine unbiblische Scheidung durchsetzt und anschließend wieder heiratet, ist des Ehebruchs schuldig, weil Gott die ursprüngliche Scheidung nicht gestattet hat (Mt. 5,32; Mk. 10,11-12). Die betreffende Person unterliegt der Gemeindezucht, wie sie in Matthäus 18,15-17 dargelegt wird. Wenn ein bekennender Christ den Ehebund bricht und sich während des Prozesses der Gemeindezucht weigert, Buße zu tun, dann gibt die Bibel die Anweisung, dass er oder sie aus der Gemeinde ausgeschlossen und wie ein Ungläubiger behandelt werden soll (Vers 17). Wenn die Gemeindezucht dazu führt, dass der ungehorsame Ehepartner als Ausgeschlossener oder Ungläubiger betrachtet wird, dann ist der treue Partner frei, sich scheiden zu lassen, analog zu dem Fall in 1. Kor. 7,15, wo ein ungläubiger Ehepartner nicht mehr mit dem Gläubigen zusammenleben möchte. Vor einer solchen Scheidung sollte man jedoch ausreichend Zeit lassen, damit der untreue Ehepartner infolge der Gemeindezucht die Möglichkeit hat zurückzukehren.
Die Leitung der örtlichen Gemeinde soll geschiedenen und alleinstehenden Gläubigen helfen, ihre Situation von der Bibel her zu verstehen, vor allem dann, wenn die angemessene Anwendung biblischer Lehre nicht verstanden zu sein scheint. Die Gemeindeleitung könnte zum Beispiel entscheiden müssen, ob einer oder beide der früheren Ehepartner zum Zeitpunkt ihrer zurückliegenden Scheidung wirklich als Gläubige angesehen werden konnten, da sich dies bei der Anwendung biblischer Prinzipien auf ihr jetzige Situation auswirken würde (1. Kor. 7,17-24). Weil Menschen häufig aus anderen Gemeinden kommen oder in andere Gemeinden wechseln und viele dieser Gemeinden keine Gemeindezucht praktizieren, kann es für die Gemeindeleitung notwendig werden, zu entscheiden, ob der getrenntlebende oder frühere Ehepartner eines Gemeindemitglieds jetzt als Christ betrachtet oder wegen anhaltenden Ungehorsams als Ungläubiger behandelt werden soll. Dies würde sich in einigen Fällen ebenfalls auf die Anwendung der biblischen Prinzipien auswirken (1. Kor. 7,15; 2. Kor. 6,14).

VII. Scheidung vor der Bekehrung

Gemäß 1. Korinther 7,20-27 erfordert die Rettung keinen bestimmten sozialen Status oder Familienstand. Deshalb fordert der Apostel Paulus die Gläubigen auf, zu verstehen, dass Gott die Umstände, in denen sie sich zum Zeitpunkt ihrer Bekehrung befinden, in seiner Vorsehung zulässt. Wenn sie als Verheiratete berufen werden, dann sollen sie keine Scheidung anstreben (obwohl Scheidung auf biblischer Grundlage erlaubt sein kann). Wenn sie als Geschiedene berufen werden und sich nicht mit ihrem früheren Ehepartner versöhnen können, weil dieser ungläubig bleibt oder wieder geheiratet hat, dann sind sie frei entweder ledig zu bleiben oder einen anderen Gläubigen zu heiraten (1. Kor. 7,39; 2. Kor. 6,14; 1. Tim. 5,14).

VIII. Buße und Vergebung

In den Fällen, in denen zwei Gläubige sich auf unbiblischer Grundlage scheiden lassen, müssen sie alleinstehend bleiben oder sich versöhnen (1. Kor. 7,10-11). Wenn einer oder beide Partner später Buße tun, wird zum Zeitpunkt der Buße die Gnade Gottes wirksam. Dies beinhaltet die Bereitschaft, Versöhnung mit dem früheren Ehepartner zu suchen. Wenn jedoch keine Versöhnung möglich ist, müssen sie alleinstehend bleiben. Unter gewissen Umständen kann es zu anderen Schlussfolgerungen kommen. Wenn jedoch keine Versöhnung möglich ist, weil der frühere Ehepartner wieder geheiratet hat, dann kann der Gläubige, dem Gott vergeben hat, unter der fürsorglichen Leitung und dem Rat der Gemeindeleitung eine neue Beziehung eingehen.
In den Fällen, in denen ein Gläubiger eine Scheidung auf unbiblischer Grundlage durchsetzt und wieder heiratet, ist er der Sünde des Ehebruchs schuldig, bis er diese Sünde bekennt (Mk.10,11-12). Wenn jemand Buße tut, vergibt Gott die Sünde sofort – nirgendwo in der Bibel wird etwas Gegenteiliges gesagt. Von diesem Zeitpunkt an soll der Gläubige die bestehende Ehe fortführen.

IX. Relevante Bibelstellen zu dem Thema Scheidung und Wiederheirat

5. Mose 24,1-4
Maleachi 2,16
Maleachi 5,31-32
Matthäus 19,3-12
Markus 10,2-12
Lukas 16,18
1. Korinther 7,10-16 u. 39-40
Römer 7,2-3

Bekräftigungen und Ablehnungen der Lehre von der Errettung des Menschen

Die Schrift lehrt zwei Wahrheiten, die für uns Menschen widersprüchlich erscheinen: Gott ist souverän, und der Mensch ist verantwortlich. Weil unsere begrenzte menschliche Logik diese beiden Aussagen nicht auf einen Nenner bringen kann, besteht die konkrete Gefahr dieses Spannungsfeld zum Vorteil der einen Seite und auf Kosten der anderen Seite aufzulösen. Die Schrift lehrt jedoch beide Wahrheiten gleichwertig. Das bedeutet, dass dieser, für uns Menschen scheinbar existierende Widerspruch, bei Gott gar nicht existiert.
Die folgenden Artikel der Bekräftigung und Ablehnung sollen dazu dienen, Klarheit zu schaffen über richtige biblische Aussagen und falsche logische Folgerungen.

Aus dem Glaubensbekenntnis der ECG Hellersdorf. Thema: „Gott der Vater“:

„Er ist in der Schöpfung, der Erlösung und seinem Ratschluss uneingeschränkt (Ps. 103,19; Jes. 46,9-11; Röm. 11,36; Eph. 1,11; Jak. 1,18). … Fortwährend lenkt und regiert Er alle Geschöpfe und Ereignisse (1. Chr. 29,11-12). In seiner Allmacht ist Gott weder der Urheber noch der Befürworter von Bosheit und Sünde. Er hasst die Sünde (Hab. 1,13; Jak. 1,13-15; Joh. 8,38-47). Er vermindert die Verantwortung der intelligenten Geschöpfe für die Sünde nicht (Röm. 1,18-20).
In seiner Gnade hat Gott, der Vater, vor der Schöpfung seine Kinder für die ewige Rettung erwählt, die sein Eigen sein sollen (Eph. 1,4-6; Apg. 13,48). Er vergibt die Sünden allen, die durch Jesus Christus zu ihm kommen, und ist der Vater der erlösten Sünder (Joh. 1,12; Röm. 5,8-9; Röm. 8,15; Heb. 12,5-9).“

Artikel der Bekräftigungen und Ablehnungen

Artikel I

Wir stimmen überein, dass der Mensch, aufgrund seiner Verdorbenheit, Verblendung und Versklavung unter der Sünde, seine Errettung und Wiedergeburt nicht bewirken kann (Röm. 3,10-11; Rö. 6,17.20; 2. Kor 4,3-4; Eph. 2,1-9).
Wir lehnen ab, dass der Mensch für sein Handeln nicht zur Verantwortung gezogen wird (z.B. 1. Kor. 6,9-10, Röm. 1).

Artikel II

Wir stimmen überein, dass jeder Mensch die volle Verantwortung und Verpflichtung hat Buße zu tun und zu Glauben, um gerettet zu werden (Mk. 1,15; Apg. 17,30).
Wir lehnen ab, dass das souveräne Handeln Gottes in der Errettung die Verantwortung des Menschen in jeglicher Weise mindert (z.B. Apg. 16,14.30-33; Apg. 17,30).

Artikel III

Wir stimmen überein, dass die Errettung vollständig das Werk Gottes ist (von Anfang bis zum Ende), und der Mensch zur selben Zeit aufgefordert wird sich durch Buße von der Sünde abzuwenden und sich im Glauben an Christus zu wenden (Heb. 5,9; Heb. 12,2; Röm. 10,12-13).

Artikel IV

Wir stimmen überein, dass niemand zu Jesus kommen kann, es sei denn es ist ihm vom Vater gegeben (Joh. 6,37.44.65; Kol. 1,2).
Wir lehnen ab, dass ein Mensch wahrhaft Buße tun will, es aber nicht kann, oder sie ihm von Gott verwehrt wird (Joh. 6,35.47).
Die Folgerung ist unbiblisch. Die biblische Aussage ist, dass niemand sich zu Gott wenden will (Röm. 3,5-20), obwohl jeder Mensch ihn in der Natur und in seinem Gewissen erkennen kann (Röm. 1,18-21).
Die Ausdrucksform die wir verwenden wollen ist, dass niemand Gott sucht, noch zu ihm kommen will (im Gegensatz zu „keine Chance haben“). Gott aber ist es der begnadigt und errettet.
Wir lehnen ab, dass Gott schuld sei, wenn ein Mensch verloren geht (1. Tim 2,4-6; Mt. 23,27; Joh. 3,18).

Artikel V

Wir stimmen überein, dass Gott will, dass alle Menschen gerettet werden; und dass dies ein ernsthaftes, echtes Angebot und ein Aufruf Gottes ist. (Röm. 10,20-21; Lk. 19,41; Mt. 23,37). Darüber hinaus gebietet Gott allen Menschen an allen Orten Buße zu tun (Apg. 17,30).
Wir lehnen ab, dass Gott Menschen zur Verdammnis erwählt (1. Tim. 2,4-6).

Artikel VI

Wir stimmen überein, dass die Lehre der Erwählung zum Heil vorrangig eine Wahrheit für Gläubige ist.
Die Bibel spricht hauptsächlich zu Gläubigen über dieses Thema mit dem Ziel der Anbetung, der Einheit und des Trostes (Eph. 1; 1. Pet. 1,2-6). Jedoch nennt Jesus auch die Themen deutlich in seiner Predigt an die gesamte Volksmenge (Joh. 3; 6,36-37.44; Lk. 10).
Wir vermeiden im Gespräch mit Ungläubigen Erwählung und Nicht-Erwählung zur Diskussion zu stellen. Der Aufruf der Bibel an Ungläubige ist deutlich: „Tut Buße und glaubt!“

Artikel VII

Wir stimmen überein, dass Abfall möglich ist und Scheinglauben offenbart (2. Tim. 4,10; Lk. 22,3-6; Joh. 6:60-66).
Wir lehnen ab, dass ein wahrer Gläubiger abfallen kann (Joh. 10:27-30; Röm. 8:35-39).
Christen in fortlaufendem Ungehorsam/Sünde sprechen wir keine Heilsgewissheit zu, sondern rufen sie zur Umkehr auf (Römer 6). Argumentationen aufgrund von Erfahrungen mit Menschen die gläubig schienen und dann abgefallen sind, geben wir kein Gewicht.

Artikel VIII

Wir stimmen überein, dass das stellvertretende Opfer und Blut Jesu Christi all denen zugerechnet und wirksam wird, die es im Glauben annehmen (Heb. 9,28; Mk. 10,45; Mk. 14,24).
Wir lehnen ab, dass das stellvertretende Opfer und Blut Jesu Christi, nicht für die Errettung aller Menschen ausreichen würde (Heb. 10).

Artikel IX

Wir stimmen zu, dass wir anhaltend evangelisieren und für die Rettung von Menschen beten müssen, denn der Glaube kommt aus der Verkündigung (Röm. 10,17).

Abschließende Bemerkungen

Da die erörterten Aussagen häufig mit falschen Rückschlüssen verbunden sind (z.B. Röm. 9,20), müssen wir in unseren Gesprächen und Predigten diese möglichen Rückschlussfragen der Zuhörer aufgreifen und klarstellen.
Gott verursacht alle Dinge die geschehen. Er tut dies aber in einer Art und Weise, dass er dabei unsere Fähigkeit aufrechterhält, willentlich verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen; Entscheidungen, die reale und ewige Folgen haben und für die wir persönlich verantwortlich gemacht werden.
Wie genau Gott die Kontrolle seiner bestimmenden Vorsehung mit unseren willentlichen und nachhaltigen Entscheidungen miteinander in Einklang bringt, erklärt uns die Bibel nicht. Doch anstatt den einen oder den anderen Aspekt zu leugnen (einfach weil wir nicht erklären können, wie beides zutreffend sein kann), sollten wir beide Wahrheiten in dem Bemühen akzeptieren, der Lehre der ganzen Bibel gerecht zu werden.
Sehr treffend fasst D. A. Carson das Spannungsfeld zwischen der Souveränität Gottes und der menschlichen Verantwortung zusammen:
Gott ist absolut souverän, doch seine Souveränität hat in der Bibel nie die Funktion, die menschliche Verantwortung einzuschränken.
Menschen sind verantwortliche Geschöpfe — das heißt, sie treffen Entscheidungen, sie glauben, sie sind ungehorsam, sie antworten, und ihre Entscheidungen haben moralisches Gewicht. Doch menschliche Verantwortung hat in der Bibel nie die Funktion, Gottes Souveränität zu schmälern oder Gott absolut willkürlich zu machen.1
Diese Bekräftigungen und Ablehnungen der Lehre von der Errettung des Menschen wurden 2018 von den Ältesten und dem Leitungskreis der ECG Berlin-Hellersdorf (www.ecg.berlin) erarbeitet.

Freizeitheim Wollin

Standort

Wollin (Penkun) befindet sich gut eine Autostunde nördlich von Berlin an der Grenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Freizeitgelände befindet sich ein alter Dreiseitenbauernhof. Das gesamte Areal umfasst ca. 7.400 qm. Es liegt gegenüber dem Dorfsee und der Dorfkirche Wollin, welche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt.
Das bis vor kurzem bewohnte Haupthaus mit zwei Hauseingängen wird zum Gästehaus. Die große Scheune soll als Veranstaltungsraum genutzt werden und die alten Ställe und Nebengebäude sollen zu Aufenthaltsräumen und Mehrbettzimmern umgebaut werden.

Nutzung

Das Freizeitheim Wollin soll ein Ort der Ermutigung, Zurüstung, Planung und Erholung für die Mitarbeiter in Ortsgemeinden und christlichen Glaubenswerken sein. Das Gelände wird im Sommer zudem für Freizeiten und Ferienbibelschule genutzt.

Ferienbibelschule

In der Ferienbibelschule studieren wir die Bibel in den Ferien. Intensiv und doch altersgerecht wird ein biblisches Buch oder Thema erarbeitet. Das Gelände und die Umgebung des Freizeitheims bieten viele Möglichkeiten für ein abwechslungsreiches Nebenprogramm.

Zeltlager für Kinder und Jugendliche

Die Freizeitarbeit im Sommer ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinden. Im Gegensatz zur Ferienbibelschule liegt der Schwerpunkt auf der Gemeinschaft und dem Kennenlernen durch Sport, Spiel, Kreativität und Lagerfeuer. In Bibelgruppenarbeiten, Einzelgesprächen, Gesang und Predigten soll die Botschaft der Bibel Anwendung im Leben der jungen Leute finden. Durch die Zeltlager werden auch Schulfreunde und Nachbarn der Jugendlichen mit dem Evangelium erreicht.

Rüsttage für Gemeindeleiter & Mitarbeiter

Gemeindeleiter und -mitarbeiter brauchen immer wieder Zeit für Zurüstung, Klausur, Ausrichtung auf Ziele und Austausch als Diener in einer Ortsgemeinde. Für Gemeinderüsttage soll das Freizeitheim ein Ort der Gemeinschaft, Zurüstung und Erholung sein.

Gästehaus für Pastoren und Mitarbeiter christlicher Glaubenswerke

Die Pflichten und Aufgaben eines geistlichen Leiters, wie Fürsorge und Hingabe an Menschen, führen oft dazu dass er sich zu wenig Zeit zum Erholen und Auftanken nimmt. Obendrein ist die Urlaubskasse knapp, sodass es noch schwieriger wird einfach mal wegzufahren. Das Gästehaus soll ein erholsamer Rückzugsort für das physisch wie geistlich Wohl der ganzen Familie sein.

Unterstützung

Das Freizeitheim Wollin ist eine partnerschaftliche Initiative der folgenden Gemeinden:
ECG Berlin-Hellersdorf e.V
Evangeliums-Christengemeinde Berlin-Lichtenberg
Evangeliums-Christengemeinde Berlin-Wartenberg

Das Projekt braucht deine praktische Hilfe für

  • Gebet im Planungs- und Umbauprozess
  • Gebet für ein leuchtendes Zeugnis des Herrn Jesus Christus in der Gegend
  • Aufräumarbeiten der Altlasten
  • Renovierungs- und Malerarbeiten im Haupthaus
  • Bau von Sanitäranlagen für die Zeltlager
  • Bau einer Großküche für die Zeltlager
  • Pflasterarbeiten

Das Projekt braucht deine finanzielle Hilfe durch

  • Einmalige oder regelmäßige Spende neben deinem regulären Geben in deiner Ortsgemeinde
  • Zinslose Darlehen für die Erstinvestitionen

Bankverbindung:

Empfänger: ECG Berlin-Hellersdorf e.V.

Verwendungszweck: Projekt Wollin

Bank für Sozialwirtschaft (BIC: BFSWDE33BER)

IBAN:DE08 1002 0500 0001 5880 00

Kontakt

Pastor Johann Friesen
Tel: 0176 103 278 19

Rückblick und Zukunftsaussicht der ECG Hellersdorf

Die ECG Hellersdorf begann 2001 die Gemeindearbeit mit 29 Mitgliedern. 2008 waren wir ca. 120 Mitglieder und durften die Gemeindegründung Spandau mit Familie R. Arzer aussenden. 2016 waren wir 171 Mitglieder und sandten 23 Mitglieder zur Gemeindegründung Eckstein mit Familie Bartholomä und Familie Andresen aus. Neben den Gemeindegründungen unterstützen wir in Gebet, Partnerschaft und Gaben unsere Kindermissionarin Sweta Rabokon seit 2007, die Gemeindegründung Turbenthal bei Zürich mit Familie Manten seit 2015 und Familie Hodzi als Missionare für Pastorentraining und Waisenarbeit in Simbabwe seit 2016. Seit 2002 dürfen wir auch Gastgeber für den ersten Standort der Bibelschule EBTC Europäisches Bibel Trainings Centrum sein und somit bis 2018 an der Zurüstung von über 1000 Bibelschülern aus ganz Europa mitwirken. Wir durften in Gottes Gnade 2001 das Objekt am Havelländer Ring erwerben und bis 2015 abbezahlen.

Wir haben einen Großen Gott! Und wollen in den Lobpreis von Paulus in Römer.. 11,36 einstimmen:

“Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.”

In allem gebührt IHM die Ehre und wir möchten weiter im geistlichen Reich Gottes mitarbeiten und uns treu erweisen in allem was der Herr uns anvertraut wie Paulus es sagte:

„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber, welcher pflanzt und der, welcher begießt, sind eins; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen entsprechend seiner eigenen Arbeit.“ 1. Korinther 3,6–8.

Frauenfrühstück am 28. April

Termin: 28. April 2018

Uhrzeit: 9:00 Uhr

Ort: ECG Berlin-Hellersdorf, Havelländer Ring 40, 12629 Berlin

Familie Fletcher ist eine Pastorenfamilie mit 4 Kindern die in Santa Rosa (Kalifornien) leben.
Karl ist Pastor einer örtlichen Gemeinde, und studiert nebenher am Master’s Seminary (D.Min). Kerstin ist Hausfrau und Mutter, unterstützet die Gemeindearbeit wo sie nur kann und malt nebenher Bilder.
Kerstin’s Eltern stammen ursprünglich aus Deutschland und sind sehr früh nach Amerika ausgewandert. Kerstin versucht alle zwei Jahre mit den Kindern nach Deutschland zu reisen um Freunde und Verwandte zu besuchen und um die deutschen Sprachkenntnissen fit zu halten.
In dem Vortrag den Kerstin Fletcher beim Frauenfrühstück halten wird will sie deutlich machen wie sehr wir abhängig sind von dem Herrn und seiner Gnade in unserem Leben.
Anhand ihres persönlichen Zeugnisses und den kürzlich durchlebten Prüfungen durch die sie als Familie durchgegangen sind will sie den Frauen nahe bringen wie nichtig und vergänglich materielle Güter auf Erden sind, und dass unsere große Hoffnung, Zuversicht und Hort, allein unser Herr Jesus Christus ist, wo unser wahres Zuhause zu finden ist.

 

Pressemitteilung: Unfall mit einer Hüpfburg

BERLIN-HELLERSDORF. Vergangenen Sonntag ist es bei einem Tauffest in der Evangeliums-Christen-Gemeinde Hellersdorf zu einem Unfall mit einer Hüpfburg gekommen. Die Hüpfburg ist aus bisher ungeklärten Gründen zusammengesackt und zur Seite gekippt, wodurch die Kinder in der Hüpfburg einen Sturz erlitten haben.

Inmitten aller Tragik und dem Schock, unter dem die Anwesenden stehen, redet die Gemeinde heute von einer großen Bewahrung. Es mussten sechs Kinder zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht werden; vier dieser Kinder wurden stationär zur Beobachtung bzw. zur Behandlung aufgenommen. Mittlerweile sind jedoch alle Kinder entlassen worden und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Pastor Johann Friesen zeigte sich sehr erleichtert und äußerte sich wie folgt: „Der HERR hat uns vor Schlimmerem bewahrt und wir sind froh und dankbar, dass die Kinder auf dem Weg der Genesung und wieder bei ihren Familien sind. Wir haben eine große und wunderbare Unterstützung seitens der Mitglieder unserer Gemeinde, aber auch von Kirchgemeinden deutschlandweit erfahren dürfen. Viele Anwesende leisteten umgehend Erste Hilfe, bis die Einsatzkräfte vor Ort waren.“ Auch der zweite Pastor Alexander Arzer zeigte sich überaus dankbar: „Es freut uns sehr, dass die Einsatzkräfte so schnell vor Ort waren und die verletzten Kinder gut versorgt haben. Wir als Gemeinde danken Gott und allen Menschen, die uns in dieser Situation helfend zur Seite standen oder uns im Gebet begleitet haben.“ Die Kirchengemeinde hat beschlossen bis zur vollständigen Klärung des Vorfalls keine Hüpfburgen zu verwenden.

Buchempfehlungen zum Thema „Eltern-sein“

Erziehung:

Kinderherzen lehren

Ein praktischer Leitfaden, wie Eltern Ihre Kinder mithilfe der Bibel erziehen und Ihnen die Bibel vermitteln und Sie dadurch prägen. Hier bestellen.

 

Pflichten der Eltern

Dieses Buch, das bereits 1888 erstmals erschien, bietet komprimiert und auf den Punkt gebracht zeitlose Wahrheiten, die auf der Weisheit Gottes basieren. Es ist eine Pflichtlektüre für alle, die ihre Kinder biblisch und „in der Zucht und Ermahnung des Herrn“ erziehen wollen, ohne sie „zum Zorn zu reizen“ (Epheser 6,4). Hier bestellen.

J. C. Ryle Die Pflichten der Eltern Grundregeln biblischer ErziehungRebellische Kinder

Sind Ihre Kinder manchmal frech, respektlos oder aggressiv? Reagieren sie widerspenstig und wütend? Dieses Buch zeigt, wo Zorn und Rebellion bei Kindern herrühren und gibt sehr praktische und systematische Hilfen, wie damit umzugehen und dagegen vorzugehen ist – nicht auf Grundlage von Psychologie, sondern von Gottes Wort. Hier kaufen

Das Alptraum-Alter

Viele Eltern haben Angst vor ihren Kindern im Teenager-Alter. Wenn Eltern ums bloße Überleben kämpfen, kann irgendetwas nicht stimmen.Ist das eine biblische Sichtweise über diese Zeit im Leben eines Kindes? Führt diese Sicht zu biblischen Strategien der Kindererziehung und zu einer biblisch fundierten Hoffnung?

 

Ein Vater nach dem Herzen Gottes

Dieses Buch ist nicht als Antwort auf sämtliche Fragen gedacht, die Sie auf Ihrem Lebensweg als Vater zum Thema Kinder­erziehung“ haben. Es ist eher eine Handreichung, ein ganz persönlicher Begleiter für Sie als Vater.

Eine Mutter nach dem Herzen Gottes

Glückliche Kinder erziehen, die von ganzem Herzen Gott lieben und ihm folgen? Wie schafft das eine Mutter in unserer Zeit inmitten von all den vielen Terminen, Verpflichtungen und Ablenkungen? (Auch als Hörbuch erhältlich)

Familie – Der Ort, an dem du verstanden wirst

Warum wachsen manche Familien immer enger zusammen, während andere sich auseinander leben? Es gibt zwei elementare Bereiche des Familienlebens: Kommunikation und Konfliktbewältigung. Das Buch weckt neue Hoffnung und zeigt klare Richtung. Es ist eine Hilfe für jeden, der am Bau einer starken Familie zur Ehre Gottes interessiert ist.

Sei ein Friedensstifter

Das Evangelium ist die Botschaft des Friedens. Und deshalb sollten Christen vor allem eines sein: Friedensexperten!
Nichts ist nötiger als echter, solider Frieden – in unseren Familien, Beziehungen jeder Art, in der Gemeinde – überall machen uns Konflikte zu schaffen.

 

Ehe

Lieblinge auf Lebenszeit

Ein Buch für Eheleute. Sowohl für solche, die schon Jahrzehnte lang verheiratet sind (und neue Impulse zur Pflegeihrer Ehebeziehung brauchen) als auch für die frisch verheirateten, die gerade dabei sind, eine solide Grundlage für eine fruchtbare, lebenslange Ehe zu legen.

 

Der geistliche Ehemann

Das Buch eignet sich für Ehemänner nicht nur als normale Lektüre, sondern auch als Arbeitsbuch, da fast jedes Kapitel mit einem Arbeitsbogen oder einer Aufgabe abschließt und diese praktischen Übungen noch in zahlreichen Anhängen ergänzt werden.

40 Tage Liebe wagen

Wenn Menschen heiraten, wird eifrig bedingungslose Liebe versprochen, doch im Alltag wird dieses Versprechen selten ausgelebt, so dass romantische Hoffnungen häufig in Enttäuschungen…

Lügen, die wir Frauen glauben

Uns Frauen geht es oft wie Eva. Wir alle erleben Niederlagen und Versagen, Sorgen und Aufregungen. Wir alle kennen Selbstsucht, Gereiztheit, Wut, Neid und Bitterkeit. Aber wie gern wollten wir noch einmal neu anfangen und in Frieden und Harmonie leben.

Treasuring Christ When Your Hands Are Full

Grocery shopping. Soccer practice. Dirty dishes.
Motherhood is tough, and it often feels like the to-do list just gets longer and longer every day—making it hard to experience true joy in God, our children, and the gospel.

The Exemplary Husband

The Exemplary Husband is a biblical blueprint for the mandate God has given to husbands in the covenant of marriage to love their wives, even as Christ loved the church.

Kinder

Abenteuer der Bibel

Die Reihe »Abenteuer der Bibel« enthält in dreißig Büchern spannende Geschichten aus der ganzen Bibel. Der Text ist für Kinder geschrieben, und die packenden Bilder auf jeder Seite erwecken die Geschichten zum Leben. Jeder Band ist in kurze Abschnitte unterteilt. Sie eignen sich gut zum Lesen in der Schule, zu Hause oder in der Sonntagschule.

Auf Fels gebaut

Dies ist ein Buch voller Geschichten aus früheren Zeiten. Es ist nicht nur spannend, sondern auch lehrreich und vor allem den Glauben stärkend.

Die Geschichten beruhen auf wahren Begebenheiten und sind geeignet Kinder und Jugendliche, zum Vorlesen und besonders gut für gemeinsame Familienzeiten und die Familienandacht.


Die 3 vom Ast – Die Hörspiel-Sammelbox

Wer sie kennt, hat sie ins Herz geschlossen: Eulalia Hedwig Sophie Gräfin von Eichenhain-Uhland, die kluge und ehrwürdige Eule und ihre beiden jungen Freunde Kleopatra, die Elster und Waldemar, das Eichhörnchen. Sie philosophieren auf ihrem Wohnplatz, dem Ast einer alten Eiche, über die Dinge des Lebens und darüber, was ihnen so alles begegnet…

Das große Erzählbuch zur biblischen Geschichte

Anne de Vries vermittelt die ganze Vielfalt der biblischen Botschaft. Er behandelt auch weniger bekannte Texte znd erzählt spannend, lebendig und mit vielen Details.

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Biblische Geschichten – erzählt und erklärt

In der Bibel gibt es zahlreiche Geschichten, aber eigentlich ist es eine einzige – die ergreifende Geschichte Gottes mit den Menschen.

In diesen 185 Kapiteln lesen wir von dem großen Rettungsplan Gottes durch Jesus Christus. Die Geschichten sind dabei nicht nur nacherzählt, sondern enthalten auch leicht verständliche Erklärungen und Anwendungen.

Einige russische Bücher

Как быть пастырем своего ребенка – Тед Трипп

Тед Трипп делится своим более чем двадцатилетним опытом пастора, консультанта, школьного администратора и отца. Книга показывает перспективы и методику наставления ребенка в соответствии с библейским учением. Автор предлагает родителям реальную, надежную, основанную на Библии помощь. Книга учит вас беседовать с детьми, наглядно представляет, как словами и делами расположить сердце ребенка к послушанию, показывает, как дружеское общение и наказание дополняют друг друга, когда родители мудро воспитывают детей.

Прекрасная жена

Автор начинает книгу с личного свидетельства в первой главе. Перемена, которую бог совершил в жизни Марты Пис, может дать надежду читателю. Чтобы избежать как можно большего количества неверных или ошибочных пониманий, автор написала главы со 2-ой по 6-ую. Они охватывают и разъясняют основополагающие истины о Боге, грехе и браке. Начиная с 7-ой главы, фокус книги сужается до индивидуальных обязанностей жены в отношении Христа. Мужа и ведения домашнего хозяйства. Главы с 13-ой по 15-ую – самые главные. Это – центральная часть книги, касающаяся покорности жены.

Образцовый муж – Стюарт Скотт

Бог создал брак между мужчиной и женщиной для дружеских отношений, продолжения рода и для того, чтобы у мужчины был „помощник, соответственный ему“. Однако Бог намного больше говорит в Библии о том, как мужья должны любить своих жён, чем о том, как жёны должны повиноваться своим мужьям. Бог сотворил брак для явления прообраза отношений между Христом и Церковью. Христос был готов пожертвовать Своей жизнью ради Церкви, и Бог не ожидает меньшего от мужей.

Между нами, девочками – К. Махейни и Н.Уитакер

Матерям есть о чем поговорить с дочерьми. Мать – это образец для подражания, первый учитель и лучший друг своей дочери, и именно мать несёт ответственность перед Богом за передачу дочери библейского понимания женственности.
Присоединяйтесь к беседам Каролин Махейни и Николь Махейни Уитакер и вы узнаете о том, как стать благочестивой женщиной. Советы и вопросы в конце книги облегчат процесс чтения, помогут в обсуждении материала и дадут импульс к тому, чтобы возрастать в благочестии. Эта книга для вас, мамы и дочки!

Иисус на страницах Библии – Салли Ллойд-Джонс

Эта книга рассказывает главную Историю, на фоне которой разворачиваются все остальные библейские повествования. Чтобы изложить эту Историю, понадобилась целая Библия. В центре её – Младенец, от Которого зависят судьбы всего человечества. В каждой истории – от Ноя до Моисея и от Моисея до царя Давида – слышится Его имя. Иисус – как недостающее звено головоломки, которое связывает вместе её разрозненные фрагменты, образуя целостную картину.

Сердце матери – Джин Флеминг

Любая мама желает дать своим детям все самое лучшее. В книге „Сердце матери“ Джин Флеминг делится с читателями своим опытом. Мать троих детей и бабушка двух внуков, она раскрывает нам смысл того, что значит быть благочестивой матерью. Эта книга может быть полезна всем родителям, желающим, чтобы их дети были счастливы и смогли исполнить предназначение, определенное для них Богом.
Прочитав эту книгу, вы сможете понять, какая роль в воспитании ребенка отведена вам, а какая – Богу. Книга поможет вам по-новому оценить уровень духовного развития ваших детей. Вы научитесь эффективнее молиться за них и принимать с благодарностью не только их сильные стороны, но и их недостатки.

 

Ложь, в которую верят женщины – Нэнси Демосс

Все мы женщины, похожи на Еву. Нам знакомы поражения и неудачи, неприятности и потери. Все мы страдаем от эгоизма, вспыльчивости, злости, зависти и обид. Но все мы стремимся жить в гармонии.
Автор этой книги исследует наиболее распространенные среди женщин заблуждения (о Боге, грехе, браке, детях и т.д.) и старается помочь тем, кто поверил лжи лукавого, обрести истину и стать по-настоящему свободными. Книга полезна всем (включая мужчин) и может быть использована для проведения семинаров по вопросам семьи и брака.

Seminar: Frische Kraft für Mütter & Väter

Samstag, 03.Februar 2018

  • 9:30 Wie leiten wir unsere Kinder an, Gott und den Nächsten zu lieben?
  • 11:00 Die Familienandacht – eine vergessene Notwendigkeit
  • 12:00 Mittagessen & Gemeinschaft
  • 13:00 Getrennte Seminare
    • Wie leite ich als Vater meine Familie?
    • Hoffnung und Hilfe für gestresste Mütter
  • 14:15 Gottes Wort als Wegweiser und Richtschnur in der Erziehung
  • 15:00 Abschluss

Sonntag: 04.Februar 2018
11:00 Gottesdienst: Ein Christus ehrendes Familienleben (Kol 3,20-21)

Was erwartet mich?

  • Umfangreicher Büchertisch
  • Köstliches Essen
  • Kinderbetreuung

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Bibellesen mit Gewinn

Wenn wir von Gott mit anderen Menschen reden wollen, so haben wir nur eine Grundlage: Gottes Wort: Sei es Kinderarbeit, seien es Jüngerschaftbeziehungen, sei es Evangelisation auf der Straße, so müssen wir immer auf der Basis der Bibel reden. Das heißt nicht, dass wir nur die ganze Zeit Zitate aus der Bibel bringen, sondern vielmehr dass unser Leben, Denken und Reden von der Schrift gesättigt sein muss. Wie kommen wir aber dahin? Am Studieren der Bibel führt hier kein Weg vorbei.

In der Seminarreihe: „Bibellesen mit Gewinn“ werden euch Hilfsmittel an die Hand gelegt, wie man die Bibel effektiv und gut studieren kann. Diese Hilfsmittel wird man überall einsetzen können: bei der Familienandacht, Kinderstunde, Jugendstunde, Hauskreis oder bei der Predigt.

Auch wenn man den Kinderstundenkurs „Generationen der Gnade“ einsetzt, dann muss man sich mit dem jeweiligen Text auseinandersetzen.