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Musik und Lieder für Kinder

Gute Musik ist Mangelware. Wir haben ein paar hilfreiche Musikstücke für euch zusammengesucht. 
Wir empfehlen echte CDs zu kaufen. Diese hat man dann immer oder kann sie auch an andere weiter geben. 
Sonst kann man mit Spotify oder Apple Music gut zurechtkommen, dabei muss man aber monatlich Geld bezahlen (ca 10-15€). 
Bei Youtube wird bei vielen Lieder Werbung eingeblendet, die nicht immer so gut ist. Auch hat Youtube die Gefahr, dass andere Empfehlungen für Videos angezeigt werden, die die Kinder ablenken können.

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Ohrwürmer – Bibelverse vertont und mit Kurzgeschichten untermauert

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Margret Birkenfeld hat viele gute Lieder mit guten Inhalt

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Детские христианские песни

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Prinzipien des Friedensstiftens

Der glitschige Hügel des Konflikts

Konflikte können das Leben sehr unangenehm machen. Oft tun oder sagen wir in Auseinandersetzungen Dinge, die wir später bereuen. Wenn jemand uns angreift, können wir ohne nachzudenken reagieren. Dabei ist es so, als stehen wir auf einem glitschigen Hügel und glitten vom Schlechten zum Schlimmsten. Wie die Illustration zeigt, können wir auf beiden Seiten dieses Hügels runterfallen.

Fluchtreaktionen

Menschen tendieren zu Fluchtreaktionen, wenn sie mehr an der Vermeidung eines Konflikts interessiert sind als an einer Lösung.
Verdrängung – Eine Möglichkeit der Konfliktmeidung ist, dass man sich einredet, der Konflikt existiere gar nicht. Oder man weigert sich, das zu tun, was zum Beilegen des Streits getan werden müsste. Diese Reaktionen führen nur zu zeitweiliger Verbesserung und machen die Sache gewöhnlich nur noch schlimmer (1.Sam 2,22-25).
Flucht – Weglaufen ist eine weitere Möglichkeit, wie man einem Konflikt entgehen kann. Das kann bedeuten, eine Freundschaft abzubrechen, eine Arbeitsstelle zu kündigen, die Scheidung einzureichen oder die Gemeinde zu wechseln. Flucht kann unter extremen Umständen eine berechtigte Reaktion sein, wenn es unmöglich ist, den Konflikt auf konstruktive weise zu bewältigen (1.Sam 19,9-10). In den meisten Fällen verzögert Weglaufen jedoch nur die nötige Lösung auf ein Problem (1Mo 16,6-9).
Selbstmord – Wenn ein Menschen alle Hoffnung auf die Lösung eines Konflikts verliert, versucht er womöglich, der Situation durch Selbstmord zu entkommen (1Sam 31,4). Möglicherweise ist ein Selbstmordversuch einfach ein Hilfeschrei. Selbstmord ist niemals der richtige Weg mit Konflikten umzugehen.

Agressionsreaktionen

Menschen tendieren zu Agressionsreaktionen, wenn sie mehr daran interessiert sind einen Konflikt zu gewinnen, als Beziehungen zu bewahren.

Angriff – Manche Menschen versuchen, einen Gegner durch verschiedene Formen von Gewalt oder Einschüchterung zu besiegen. Dazu gehören z.B. verbale Angriffe (einschließlich Tratsch und üble Nachrede), körperliche Gewalt oder auch der Versuch, einer Person finanziellen oder beruflichen Schaden zuzufügen (Apg 6,8-15). Ein derartiges Verhalten verschlimmert die Sache immer.
Gerichtsprozess – Gerichtsprozesse schädigen im Normalfall die Beziehungen und können zudem oftmals keine völlig gerechte Lösung erreichen. Außerdem sollen Christen ihre Zwistigkeiten innerhalb der Gemeinde austragen und nicht vor zivilen Gerichten (1.Kor 6,1-8; Mt 5,25-26).
Mord – Im Extremfall können Menschen derart versessen auf den Sieg in einer Streitsache sein, dass sie versuchen, die Gegner umzubringen (Apg 7,54-58). Auch wenn uns das fern liegt, sollten wir nicht vergessen, dass wir in Gottes Augen selbst dann des Mordes schuldig sind, wenn wir in unserem Herzen Zorn oder Verachtung gegen andere hegen (1.Joh 3,15; Mt 5,21-22).

Das Evangelium – der Schlüssel zum Frieden

Ein wahrer Friedenstifter ist geführt, motiviert und gestärkt vom Evangelium, der guten Nachricht, dass Gott alle unsere Sünden vergeben hat und durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes Frieden mit uns machte (Kol 1,19-20). Durch Christus macht Gott es möglich, dass wir mit der Gewohnheit brechen können vor Konflikten zu fliehen, oder andere anzugreifen. Unser Herr ermächtigt uns selbst Friedensstifter zu werden, die aufrichtige Gerechtigkeit und Versöhnung fördern.

Persönlich Frieden stiften

Es gibt drei biblische Wege, wie man einen Konflikt persönlich, im privaten Rahmen, schlichten kann – sie betreffen nur die beiden Parteien.
Übersehen eines Unrechts – Viele Anlässe zum Streit sind derart unbedeutend, dass sie bewusst übergangen werden sollten. Dabei vergibt man einfach der Person, die etwas falsch gemacht hat. «Klugheit macht den Mann langsam zum Zorn, und es ist seine Ehre, dass er Verfehlungen übersehen kann» (Spr 19,11). Ein Unrecht zu übersehen ist eine Form der Vergebung und beinhaltet ein gut überlegtes Versprechen, nicht mehr über den Vorfall zu reden, daran zu denken, oder ihn wieder zu Zorn und Wut wachsen zu lassen.
Diskussion – Wenn ein persönlich erlittenes Unrecht zu schwerwiegend ist, als dass man darüber hinwegsehen könnte, oder unsere Beziehung beschädigt hat, sollte der Konflikt durch Eingeständnis, durch liebevolle Konfrontation und durch Vergebung geklärt werden (Mt 5,23-24; Gal 6,1; Kol 3,13).
Aushandlung – Bedeutende Probleme in Geld-,Besitz- oder sonstigen Rechtsangelegenheiten sollten mittels eines Verwandlungsprozesses gelöst werden, wobei die Parteien eine Lösung anstreben sollten, die die berechtigten Bedürfnisse beider Seiten zufrieden stellt (Phil 2,4).

Frieden stiften mit Unterstützung

Wenn ein Disput nicht durch eine dieser persönlichen Versöhnungsaktionen beigelegt werden kann, gibt es drei weitere biblische Wege, wie man durch Unterstützung zu einer Lösung kommen kann.
Vermittlung – Wenn zwei Menschen auf privatem Wege keine Übereinkunft erreichen können, sollten sie einen oder mehrere außenstehende und objektive Personen bitten, sich mit ihnen zusammenzusetzen (Mt 18,16). Diese können helfen richtig miteinander zu reden und so auf eine mögliche Lösung zu kommen. Diese Vermittler können Fragen stellen und Rat geben, doch sie können keine der Parteien zum Annehmen einer bestimmten Lösung zwingen.
Schlichtung – Wenn Sie und ein Kontrahent bei einer bedeutenden Streitigkeit keine freiwillige Übereinkunft erreichen können, sollten Sie einen oder mehrere Schlichter bestellen, die sich alle Argumente anhören und eine verbindliche, klärende Entscheidung treffen (1.Kor 6,4).
Gemeindezucht – Wenn jemand behauptet, er sei Christ, aber verweigert eine Versöhnung und will die nötigen Schritte dazu nicht tun, sollte man die
Leitung der Gemeinde bitten, offiziell einzuschreiten, um zur Busse, Gerechtigkeit und Vergebung aufzufordern (Mt 18,17).

Das Versprechen des Friedensstifters

Eine Verpflichtung zur biblischen Konfliktlösung

Als Menschen, die durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi mit Gott versöhnt sind, glauben wir, dass wir aufgerufen sind, auf Konflikte in einer Weise zu reagieren, die sich grundlegend von der Weise unterscheidet, wie die Welt mit Konfliktfällen umgeht (Mt 5,9; Lk 6,27-36; Gal 5,19-26). Wir glauben außerdem, dass Konflikte Gelegenheiten bieten, Gott zu ehren, anderen zu dienen und in der Christusähnlichkeit zu wachsen (Röm 8,28-29; 1.Kor 10,31-11,1; Jak 1,2-4). Deshalb verpflichten wir uns als Antwort auf Gottes Liebe und im Vertrauen auf seine Gnade, entsprechend der folgenden Prinzipien auf Konflikte zu reagieren.

Suche Gottes Ehre

Anstatt auf unsere eigenen Wünsche zu sehen oder auf den Fehlern anderer herumzureiten, werden wir versuchen, Gott zu ehren und zu erfreuen – indem wir auf seine Weisheit, Macht und Liebe vertrauen; indem wir treu seine Gebote befolgen und indem wir versuchen, eine liebevolle, barmherzige und vergebungsbereite Einstellung zu bewahren (Ps 37,1-6; Mk 11,25; Joh 14,15; Röm 12,17-21; 1Kor 10,31; Phil 4,2-9; Kol 3,1-4; Jak 3,17-18; 4,1-3; 1Pt 2,12).

Schaff den Balken aus deinem Auge

Anstatt andere zu beschuldigen oder Korrektur zu widerstehen, wollen wir auf Gottes Gnade hoffen und Verantwortung für unseren Anteil am Konflikt übernehmen, indem wir unsere Sünden bekennen, indem wir Gott bitten, unsere Einstellungen und Gewohnheiten zu verändern, die zum Konflikt geführt haben und indem wir versuchen, alle Schäden zu beheben, die wir verursacht haben (Spr 28,13; Mt 7,3-5; Lk 19,8; Kol 3,5-14; 1Jo 1,8-9).

Stelle dich dem Konflikt

Anstatt so zu tun, als bestünde gar kein Konflikt oder hinter dem Rücken anderer schlecht über sie zu reden, werden wir über kleinere Vergehen hinwegsehen oder direkt und weitherzig mit denen reden, deren Vergehen uns zu schwerwiegend erscheinen, als dass wir darüber hinwegsehen könnten. Wenn ein Konflikt mit einem anderen Christen nicht auf persönlicher Ebene geklärt werden kann, werden wir andere Glieder des Leibes Christi um Hilfe bitten, damit die Sache auf biblische Weise beigelegt werden kann (Spr 19,11; Mt 18,15-20; 1Kor 6,1-8; Gal 6,1-2; Eph 4,29; 2Tim 2,24-26; Jak 5,9).

Schlichte den Konflikt und sei versöhnt

Anstatt voreilige Kompromisse einzugehen oder Beziehungen zerbrechen zu lassen, werden wir aktiv echten Frieden und echte Versöhnung anstreben, indem wir anderen so vergeben, wie Gott uns um Christi Willen
vergeben hat und in dem wir nach gerechten und für beide Seiten vorteilhaften Lösungen für unseren Konflikt suchen (Mt 5,23-24; 6,12; 7,12; Eph 4,1-3.32; Phil 2,3-4).

Durch Gottes Gnade werden wir diese Prinzipien in unserer Verantwortung als Verwalter anwenden und dabei beachten, dass ein Konflikt kein Unglücksfall, sondern eine Aufgabe ist. Wir werden bedenken, dass Erfolg in Gottes Augen keine Frage von bestimmten Ergebnissen ist, sondern von treuem Gehorsam. Und wir werden beten, dass unser Dienst als Friedensstifter unserem Herrn Ehre bringt und andere zur Erkenntnis seiner unendlichen Liebe führt (Mt 25,14-21; Joh 13,34-35; Röm 12,18; 1.Pet 2,19; 4,19).

Wie kannst du dein Gebet beleben?

Wie können wir zu einem lebendigen Gebetsleben zurückkommen, da wir doch von der Geschäftigkeit des Lebens oft überwältigt werden? Wie kommen wir zu dem zurück, wo wir mit einem brennenden Herz zu Gott gekommen sind?

Ich möchte mit euch zehn praktischen Ideen teilen, um die Zeit im Gebet neu zu beleben. Wenn wir alle ehrlich wäre, müsste die meisten zustimmen, dass ihr Gebetsleben oft nur ein Mühen ist. Aber dies muss nicht so sein, denn das Gebet ist wahrlich ein lebensspender Aspekt von unserem Glaubenswandel.

  1. Sinne über die Größe Gottes nach. Ich bin davon fest überzeugt, dass alle unser Lebensentscheidungen von unserm Verständnis von Gott und seinem Wort abhängen. Wenn wir eine richtige Sicht auf unsern Retter und sein genugsames Wort haben, dann wird es das in alles unsern Entscheidungen richtig leiten. Das trifft vor allem auf das Gebet zu. Eine durch die Nachsinnen über sein Wort gewonnene herrliche Sicht auf Gott sollte den Gläubigen motivieren, mehr Zeit mit ihm zu verbringen. Wir müssen wie David sein, dessen geistliche Priorität es war, „die Schönheit Gottes zu sehen“ und Kraft für die Herausforderungen des Lebens zu gewinnen (Psalm 27,4).
  2. Lerne mehr über das Gebet lernen, indem du Bücher liest und Predigten zu diesem Thema dir anhörst. Bücher wie „Kraft durch Gebet“ von E.M.Bounds, „Beten Sie?“ von J.C. Ryle und „Lehre uns beten“ von Benedikt Peters.
  3. Entwickle ein empfindliches Herz, indem du in tragischen Momenten betest. Du kannst dies den ganzen Tag über tun, wenn du auf Dinge stoßt, wie z.B. einen Vermisstenanzeige sehen, einen Autounfall sehen oder über aktuelle Ereignisse lesen. Oft klagen Menschen darüber, dass es schwierig ist, sich während des Gebets zu konzentrieren. Dies ist eine praktische Möglichkeit, sich zu konzentrieren und ein mitfühlendes Herz für die Bedürftigen zu entwickeln.
  4. Finde einen Ort der Ruhe. Habe einen Ort, an dem du gehen und sich vor dem Herrn beruhigen können. Jesus ging oft auf den Berg, um weg von der Menge zu beten. Ich ziehe mich oft mit meinen geräuschunterdrückenden Kopfhörern in meinen Hinterhof zurück, um diesen stillen Ort zu finden, an dem ich mich mit Gott im Gebet beschäftigen kann.
  5. Kämpfe gegen umherschweifende Gedanken mittels Listen, Bildern und Notizen. Es gibt Zeiten für das Gebet, die geordnet sein sollten – Zeiten, in denen man die Gesichter der Menschen und ihre Bedürfnisse vor Augen hat und methodisch durch diese Bedürfnisse hindurch betet. Ich persönlich benutze die Echo-Gebetsmanager-App, um den Überblick zu behalten, wofür ich beten möchte. Ich habe aufgehört, Gebetsanliegen zu notieren, weil ich Zugang zu einer einfachen Bearbeitung und Aktualisierung haben wollte. Und ich fürchtete den Gedanken, dieses Journal zu verlieren. Andere Apps kann hier finden.
  6. Finde einen Gebetspartner.  Finde jemanden mit dem du beten kannst und jemand der dich zur Rechenschaft ziehen wird für dein Gebetsleben.
  7. Entwickle eine Gewohnheit die Schrift zu beten. Lerne durch die Bibel zu lesen und durch diese zu beten. Der doppelte Segen ist offensichtlich. Lies das Wort und danke Gott für das was du liest. Bitte um Gnade um in den Verheißungen und Geboten aus der Schrift zu wandeln. Bete Gott für seine Eigenschaften an, die in dem Text sichtbar werden. Bekenne die Sünden, von welchen zu gelesen hast, dass sie Gott betrüben.
  8. Fange mit Fasten an um dein Gebet auf eine höhere Stufe zu bringen. Fasten ist eine verlorene Tugend in der heutigen Gemeinde. Es ist eine Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf besondere Bedürfnisse zu lenken oder konzentriert den Herrn zu suchen. Wenn du fastest, gibst du die körperliche Nahrung für die geistliche Konzentration auf.
  9. Beginn klein. Entscheide dich zu einer kurzen Zeit im Gebet und lasse die Erfahrung, zu Gott zu beten, zu einem Aroma werden, und lasse dich dann vom Geist Gottes überführen und ermutigen, dein Gebetsleben wachsen zu lassen.
  10. Sei beständig und teile dein Gebet auf den Tag auf. Dies wird dir helfen, sich auf längere Gebetszeiten einzustellen. Es ist besser, konsequent zu beginnen als mit anfänglich hochgesteckten Zielen, die schließlich aussterben. Versuche, dem Modell von Daniel zu folgen (Dan 6,10.13), indem du deine Gebetszeit auf drei Sitzungen über den Tag verteilt verteilen. Sei konsequent, wenn du deine geistlichen Muskeln für eine intimere Kommunikation mit deinem himmlischen Vater umlernen.

Übertragung aus dem Englischen von Carl Hargrove

Gottes Plan mit dem Ende des Universums und der Ewigkeit

Warum ist es wichtig sich mit der Lehre über die letzten Dinge zu beschäftigen?

  • Das Studium von den letzen Dingen gibt Gläubigen Freude, Hoffnung und Trost
  • Das Studium von den letzen Dingen führt einem heiligen Leben (2. Pet 3,11-12)
  • Das Studium von den letzen Dingen ist ein Befehl (Mt 28,20; Offb 1,3)

Gott vertrauen

Leid ist ein herausforderndes Thema. Und auch wenn wir wissen, dass Gott unser Leben in seiner Hand hält, fällt es uns in Krisensituationen oft schwer, ihm vollumfänglich zu vertrauen. Wir können wir praktisch lernen Gott in allen Situationen zu vertrauen. Die Antwort liegt im Wesen und den Eigenschaften Gottes. Dieses Seminar kann dir dabei weiterhelfen.

Das Seminar basiert auf dem Buch „Gott vertrauen“ von Jerry Bridges.

Gott vertrauen für 9,95€ beim EBTC Shop

10 Ausprägungen der Werksgerechtigkeit

Von Natur aus und durch Prägung suchen wir alle nach Lösungen für unser Sündenproblem. In unterschiedlichem Maße beinhalten diese Lösungen, dass wir etwas tun – Gesetze einhalten, gute Werke tun usw. – um den Gott, der uns eines Tages richten wird, zu erfreuen, zu besänftigen oder zu befriedigen. Die Idee, zur eigenen Rettung beizutragen, ist universell. Sie ist der Motor, der jede Religion antreibt.

Aber Sie können sagen: „So religiös bin ich nicht.“ Nun, selbst Menschen, die „nicht-religiös“ sind, fühlen sich so – und ihre Gefühle basieren auf einer Version des Gut-Seins. Nun gibt es viele Arten von werkbasierter Erlösung. Lassen Sie mich zehn davon erwähnen:

1. Das Werk der Philanthropie

Ich werde Geld geben. Ich werde einen Beitrag leisten. Ich werde den Armen geben. Ich werde die finden, die in Not sind, und ich werde ihr Leid stillen. Ich werde wohltätige Spenden geben, und da ich spende, kann ich mir am letzten Tag nicht vorstellen, dass der Allmächtige mich verdammen würde. Sehen Sie sich doch das Geld an, das ich gespendet habe.“

2. Das Werk der Gemeinnützigkeit

Ich werde mich freiwillig melden. Ich werde mithelfen. Ich werde meine Zeit geben. Ich werde meine Fähigkeiten und mein Fachwissen einsetzen. Ich werde mir die Hände für Jesus oder für die Gottheit, die meiner Meinung nach das Sagen hat, schmutzig machen. Ich werde arbeiten, Gutes tun und dienen – ob ich nun den Weg meines Nachbarn schaufle oder in der Wohlfahrtsküche helfe. Und am Tag des Jüngsten Gerichts kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Gott ein Video meines Lebens anschauen würde, auf dem ich am Erntedankfest den Obdachlosen diene, und mich trotzdem in die Hölle schicken würde.”

3. Das Werk des Rituals

Beichte. Konfirmation. Abendmahl. Taufe. Gebete. Rosenkranz. Kerzen. Gottesdienstbesuch. Eine Matte auf eine Stadt richten und sich fünfmal am Tag in Richtung dieser Stadt verbeugen. Was auch immer. Irgendeine Art von Zeremonie wird mich mit Gott in Einklang bringen.”
 Ich war schon auf Beerdigungen und Sie auch, wo der Geistliche stand und sagte: „Wir wissen, dass die teuer Verstorbenen eines Tages in der Gegenwart Gottes sein werden, weil sie getauft wurden“.

4. Das Werk des Vergleichs

Na gut, ich bin nicht der beste Kerl der Welt, aber ich kann auf eine Million Menschen verweisen, die viel schlimmer sind als ich. Wenn wir eine Glockenkurve betrachten, bin ich auf der positiven Seite. Im Vergleich dazu bin ich gut im Rennen.“

5. Das Werk des Verstehens

Das Ganze ist ein Rätsel. Und ich werde es herausfinden, und wenn ich es herausfinde, dann werde ich in Gottes Gnade sein. Wenn ich genug über den Allmächtigen lerne, dann werde ich akzeptiert werden. Ich verstehe die wichtigsten Punkte des Evangeliums und kann sie formulieren; deshalb bin ich ein Empfänger der Errettung.”

Nebenbemerkung: Diese Leute können für eine Gemeinde herausfordernd sein. Und wenn deine Gemeinde Älteste hat, dann ist das wo sie Herausforderungen haben werden. Stellen Sie sich vor: Jemand möchte Mitglied Ihrer Gemeinde werden, und Ihre Ältesten bitten die Person, ihr Zeugnis zu erzählen. Und die Person tut es – mit Präzision und Gefühl. Ihre Ältesten sitzen jemandem gegenüber, der ihnen erzählt, wie Jesus ein perfektes Leben führte, an der Stelle der Sünder starb und von den Toten auferstand. Ihre Ältesten hören zu, wie er oder sie das Vertrauen in Christus allein beschreibt. Diese Person hat in jedem Punkt Recht, und so sagen wir – zumindest in meiner Gemeinde – ein paar Wochen später: „Willkommen in der North Shore Baptist Church“. Aber es vergeht einige Zeit. Und ihr Leben beweist, dass sie nur die Fakten kannten. Aber wahrhaftig, wir könnten einem Papagei beibringen, die Fakten zu sagen. Jesus sagte uns, dass nicht jeder, der „Herr, Herr“ sagt, in das Himmelreich kommt. Daran müssen wir uns erinnern. Es gibt heute viele, die nicht gerettet sind und auf dem Weg zur Hölle sind und dennoch ein sehr richtiges Verständnis des Evangeliums haben.

6. Das Werk der Entscheidung

Gehen Sie nach vorne, unterschreiben Sie die Karte, beten Sie das Gebet. Gut meindende Pastoren werden Ihnen sagen, dass Sie gerettet sind und nicht mehr zweifeln können, wenn Sie sich einfach entscheiden, Jesus als Ihren persönlichen Retter in Ihr Herz zu bitten.

Es gibt diese lächerliche Geschichte von dem Bauern, der auf dem Feld steht und an seiner Erlösung zweifelt. Er sagt zu sich selbst und zum Teufel: „Ich werde es jetzt fest machen.“, und er nimmt einen Holzpfahl und schlägt ihn in die Erde. Und er blickt auf diesen Pfosten und sagt: „Genau hier ist der Moment, in dem ich dafür gesorgt habe, dass Jesus mein Herr und Retter ist. Wenn er an anderen Tagen arbeitete und an seiner Erettung zweifelte, dann sagte er einfach dem Teufel, er solle sich diesen Pfosten ansehen, der den Tag markierte, an dem Jesus sein Herr und Retter wurde.

Der Mann vertraut auf einen Pfosten in der Erde. Es ist unklug, sich auf eine monumentale, emotionale Entscheidung zu verlassen, die Sie vor Jahren als Grundlage für Ihre Zusicherung getroffen haben.

7. Das Werk der Wiedergutmachung

„Ich habe in meinem Leben eine Menge schlimmer Dinge getan, deshalb muss ich zurückgehen und mich darum kümmern.”

Ein Mann hat mir einmal gesagt, dass er mehrere Jahre den Zehnten nicht gegeben hat, und jetzt zahlt er es Gott zurück. „Ich habe in meinem Leben einige Menschen verletzt, und ich muss sie um Vergebung bitten. Ich habe Menschen bestohlen, also muss ich zu ihnen gehen und die Dinge wieder in Ordnung bringen. Ich muss zurückgehen und mich um das Unrecht in meinem Leben kümmern. Wenn ich das getan habe, dann wird Gott mir vergeben.“

8. Das Werk der Betrübnis

Das sieht nach Selbstverprügelung oder Buße aus. „Wenn ich mir hier und jetzt die Hölle schenke, dann wird Gott mir später keine Hölle schenken.“ Martin Luther schlug sich beim Versuch, gerettet zu werden, mit der Peitsche, buchstäblich mit der Peitsche, bis er erkannte, dass die Gerechten durch den Glauben leben sollen.

9. Das Werk der Meditation

Ich kann einfach in den Urlaub fahren und still vor Gott sein. Er verbindet sich mit mir, wenn ich meine Gedanken frei mache. Wenn ich ruhig und gelassen bin, kommt Gott und trifft mich dort, wo ich bin.

10. Das Werk der Suche nach Bestätigung.

Ich weiß nicht, ob ich gerettet bin oder nicht, aber wenn ich die Ältesten dazu bringen kann, mir das zu sagen, oder wenn ich jemanden, der gerettet ist, dazu bringen kann, mir zu sagen, dass ich gerettet bin, dann werde ich vor Gott Ruhe finden.”

Verlorene Menschen fügen ihrem Lebenslauf unzählige weitere Beiträge hinzu, um mit Gott im Recht zu sein. Von Natur aus haben wir alle das Gefühl, dass wir dies tun müssen. Unser sündiger Stolz sagt uns, dass wir mit Gottes Hilfe das Zeug dazu haben, es zu erreichen. Wir müssen uns nur bemühen, denn schließlich bin ich ich.

Aber so vernünftig das auch erscheint, es ist falsch. In der Tat ist es das Gegenteil der Wahrheit, denn selbst ein Tropfen Tinte, der auf ein Elvis-Autogramm fällt, macht es wertlos. Und jede Arbeit, die Sie versuchen, zu Ihrer Rettung, Ihrer Rechtfertigung vor Gott, beizutragen, macht die Gnade Gottes zunichte und beleidigt den Gott der Gnade. Du hast absolut nichts, was Gott will.

Komm also zu Christus, aber komm mit leeren Händen.

Von Ed Moore. Übersetzt aus dem Englischen. https://www.9marks.org/article/10-flavors-of-works-based-salvation/

Frische Kraft im Umgang mit Medien

Wir leben in einer Welt die von neuen Medien und Kommunikationsmöglichkeiten nur überströmt. Dieser Konferenztag soll frische Kraft, Ermutigung und Unterweisung für das Leben in unserem Umgang mit Medien geben.

Datum: Aufgrund vom Corona-Virus vorerst verschoben
Ort: ECG Berlin-Hellersdorf
Sprache: russisch & deutsch
Sprecher: Alexander Arzer

Heute sind Medien ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens geworden. Wie können wir uns vor dem zerstörerischen Einfluss der Medien schützen, sie weise und nützlich zur Ehre Gottes einsetzen?

Freitag

  • Was sind Medien?
  • Segen der Medien

Samstag

  • Fluch der Medien
  • Richtiger Umgang mit Medien

Wie praktiziert man Gastfreundschaft?

Ob Sie persönliche Andachten, ein Bibelstudium oder einen Gottesdienst erleben, welche geistigen Bilder entstehen, wenn Ihnen Abschnitte begegnen, die zur Gastfreundschaft ermutigen?

Für viele spiegeln die Bilder Hochglanzfotos aus Magazinen wider – ein makelloses Zuhause, ein Gourmet-Menü, ein exquisiter gedeckter Tisch. Und während einige dieser Bilder in bestimmten Situationen auf biblische Gastfreundschaft angewendet werden könnten ist das, was sie tatsächlich darstellen, eher Unterhaltung.

Wenn die Gastfreundschaft in der Heiligen Schrift beschrieben wird, gibt es keine Anweisungen bezüglich der Einrichtung des Hauses, des Menüs oder des Tischs.

Lassen Sie uns eine Reise durch die Heilige Schrift unternehmen, während wir ein Wortporträt der biblischen Gastfreundschaft malen.

Wortporträt

  • Nach Johannes 14:15, 21-24 ist der Hauptbeweis dafür, dass man Christ ist und seinen himmlischen Vater liebt, die Entscheidung Gottes Geboten zu gehorchen. Obwohl wir in einer Welt leben, in der es darum geht „die Dinge auf eigene Faust zu tun“, habe ich gelernt, dass ich, um dem Herrn zu gefallen, auf alle seine Anweisungen mit einem gehorsamen Geist antworten muss und nicht nur diejenigen auswählen muss, die mich ansprechen – und das schließt unsere Reaktion auf das ein, was sein Wort über Gastfreundschaft lehrt.
  • In Römer 12,13b heißt es, dass wir Gastfreundschaft praktizieren sollen oder auch wortwörtlich „der Liebe zu Fremden nachzujagen“ (Hebr. 13,2) – und nicht einfach mit unseren besten Freunden abhängen sollen. Wenn wir Gehorsam gegenüber unserem himmlischen Vater demonstrieren wollen, werden wir biblische Gastfreundschaft praktizieren.
  • 1 Petrus 4,9 baut auf der Anweisung auf, Gastfreundschaft zu praktizieren, und erinnert uns daran, dass unsere Haltung von größter Wichtigkeit ist – wir sollen Gastfreundschaft praktizieren, ohne uns zu beklagen. Dieser Vers fordert uns heraus, eine Herzenserforschung durchzuführen, um zu erkennen, ob wir an diese Gelegenheit, zu dienen, mit einer „herzlichen Haltung“ herangehen (Kol 3,23).
  • In Hebräer 13,2 werden wir daran erinnert, dass unsere Bereitschaft, Gastfreundschaft zu gewähren, weitreichende Auswirkungen haben kann. Wenn wir das Leben von Abraham und Sara (1. Mose 18,1-3), Lot (1. Mose 19,1-2), Gideon (Judg. 6,11-24) und Manoah (Richter 13,6-20) studieren, lernen wir, dass alle Gastgeber, Fremde beherbergen die besondere Boten Gottes waren. Während unser Motiv nie sein sollte zu geben, um zu empfangen, sagt Lukas 6,38 deutlich, dass der Messbecher, mit dem wir unsere Begabungen und die Talente austeilen, genauso groß sei, wie mit dem wir empfangen werden. Wie groß ist dein Messbecher deiner Gastfreundschaft?
  • Der dritte Johannesbrief 7-8 fordert uns heraus, die Gastfreundschaft auf diejenigen auszudehnen, die in der vollzeitlichen Gemeindearbeit tätig sind. Es ist aufregend zu wissen, dass wir, wenn wir unser Zuhause und Ressourcen mit den Dienern unseres Herrn teilen, dass wir dann ein aktiver Teil ihres Dienste werden.
  • Eine der Anforderungen an Personen, die in der Gemeindeleitung tätig sind, ist nach 1. Timotheus 3,1-2 und Titus 1,7-8 die Bereitschaft, anderen zu erlauben, sie in ihren Häusern zu beobachten – dem Bereich, in dem sich ihr Christentum am anschaulichsten offenbart. Haben Sie das Privileg in Ihrer Gemeinde eine Führungsposition zu haben? Wenn ja, denken Sie daran, dass diese Verse Voraussetzungen und keine Vorschläge sind.

Ein gastfreundliches Herz pflegen

Wenn wir die Schriftstellen betrachten, die uns zur Gastfreundschaft herausfordern, können sich die meisten von uns an eine Zeit erinnern, in der wir versucht haben Freundschaft zu pflegen und auf Ablehnung gestoßen sind. Wenn Sie wie ich sind, kann Satan diese Ablehnung als eine Straßensperre benutzen, um Sie daran zu hindern, Gott bei zukünftigen Gelegenheiten zu gehorchen.

Wenn wir ein Herz der biblischen Gastfreundschaft kultivieren wollen, müssen wir uns weigern, uns auf unsere Errungenschaften zu verlassen oder auf unseren Fehlern zu verweilen. Und wir müssen die Ablehnung und den Groll der Vergangenheit ablegen. Stattdessen müssen wir versuchen den „Berg der Gastfreundschaft“ zu besteigen. Die Arbeit ist nicht einfach, aber es lohnt sich. Der Aufstieg beginnt mit der Entwicklung von richtigen Kletterstrategien; hier sind einige, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

  • Sammeln und ordnen Sie einfache, preiswerte Rezepte für Desserts und Mahlzeiten.
  • Machen Sie eine Liste von Leuten, die durch Ihr Angebot an Gastfreundschaft ermutigt werden würden.
  • Plane bald die ersten Gäste einzuladen.
  • Fangen Sie einfach an – jemanden nach der Gemeinde spontan nach Hause einzuladen ist ein großartiger Anfang.
  • Bete, dass unser gastfreundlicher Gott dir die Freude schenkt, anderen seinen Charakter zu zeigen.
  • Denke daran, dass schöne Erinnerungen Zeit und Energie brauchen, um zu schaffen.
  • Entscheide dich ein Herz für biblische Gastfreundschaft zu nähren, das aufrichtig vermittelt: „Kommen Sie bald wieder.“

Treibkraft für Evangelisation

Die Gemeinde des 21. Jahrhunderts hat hoch entwickelte Verfahren und Werkzeuge für die Evangelisation entwickelt. Trainingseinheiten, Online- und Medienressourcen, Seminare, Handbücher und Lehrbücher sind alle verfügbar. Wenn wir die Schrift studieren, finden wir jedoch auch heraus, dass das Zuhause in der frühen Verbreitung des Christentums als Zentrum für die Evangelisation diente.

Möge Gott uns die Gnade geben auf seine Gastfreundschaft in Christus zu antworten, indem wir andere bewusst mit dem Evangeliums willkommen heißen.

Von Pat Ennis. Übersetzt von https://www.thegospelcoalition.org/article/how-do-we-practice-biblical-hospitality/ . Used with permission from The Gospel Coalition.

3 Fragen zu Gastfreundschaft

Oftmals gibt es Aspekte in unserem Leben, über die wir uns keine Zeit nehmen, sie zu prüfen und sie im Licht der Bibel bewerten. Aber das ist genau, was wir regelmäßig machen sollen. Wir sollten einfachen Anweisung des Paulus an Timotheus zu folgen: „Habe Acht auf dich selbst und auf die Lehre“ (1. Tim 4,16).

3 Fragen zu Gastfreundschaft

  1. Wen kennst du, den du als gastfreundlich bezeichnen würdest? Warum machen sie es? Welche Auswirkungen hat es? Was würdest du von ihnen abschauen wollen?
  2. Was hindert dich daran andere in deinem Zuhause einzuladen? Welche Ängste halten dich davon ab, auf andere zuzugehen?
  3. Wen könntest du einladen?

Bibelstellen zum Nachdenken

Er sagte aber auch zu dem, der ihn eingeladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde, noch deine Brüder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn ein, damit nicht etwa auch sie dich wieder einladen und dir vergolten wird; sondern wenn du ein Gastmahl machst, so lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde ein, so wirst du glückselig sein; denn weil sie es dir nicht vergelten können, wird es dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten. (Lukas 14,12-14)


In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander;
in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor!
Im Eifer lasst nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn!
Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet!
Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen, übt willig Gastfreundschaft! (Römer 12,10-13)


Bleibt fest in der brüderlichen Liebe!
Vernachlässigt nicht die Gastfreundschaft; denn durch sie haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben. (Hebräer 13,1-3)

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. Vor allem aber habt innige Liebe untereinander; denn die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken. Seid gegeneinander gastfreundlich ohne Murren!
Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes: Wenn jemand redet, so rede er es als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so tue er es aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (1.Petrus 4,7-11)

Schwedisches Bibellesen

Wir glauben, dass Gottes Wort zentral für jeden Bereich unseres Lebens ist. Aber dennoch lesen wir selten die Bibel zusammen

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 
sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. (Psalm 1,1-2)

In diesem Artikel wollen wir eine Methode vorstellen, die dir helfen wird mit anderen die Bibel zu lesen.

Geschichte vom schwedisches Bibellesen

Peter (Pedro) Blowes diente für 19 Jahre in Argentinien mit Studenten. Diese waren nicht damit vertraut in der Bibel zu lesen. Deswegen hat er diese Methode entwickelt um ihn das Bibellesen beizubringen.

Wir wollen die Menschen dazu bringen, auf die Autorität der Schrift zu vertrauen und nicht darauf was der eine Pastor oder was der andere Prediger sagt. Er motivierte nicht mit Musik, Essen oder Sport, sondern nur mit der Bibel. In der religiösen Kultur von Argentinien hat es viel Anklang gefunden.

Diese Methode hatte sich bewährt und da es auch in Schweden unter Studentenhauskreisen verwendet wurde, hat sich der Namen vom „Schwedischen Bibellesen“ etabliert. Einige nennen es auch die Västerås-Methode.

Ziele vom Schwedischen Bibellesen

Wir glauben, dass die Bibel verständlich ist und dass sie die höchste Autorität ist. Deswegen zielt das schwedische Bibellesen auf folgendes aus:

  1. In den Text eintauchen und beobachten
  2. Fragen stellen und aus der Schrift beantworten
  3. Auf Gottes Wort entsprechend reagieren und es persönlich anwenden

Wie geht Schwedisches Bibellesen?

  • Betet zusammen
  • Lest eine kurze Bibelstelle (10-15 Verse sind ideal)
  • Aufgabe für jeden persönlich (für ca 10-20. min)
    • Durch die Bibelstelle durchgehen und nach folgenden Dingen Ausschau halten
      1. Etwas was der Stelle heraussticht – etwas was deine Aufmerksamkeit gefangen hat.
      2. Etwas was schwierig zu verstehen ist. Oder eine Frage, die du Gott oder dem Schreiber stellen würdest.
      3. Eine Anwendung, die du für dein Leben ziehen kannst. Nicht allgemein, sondern für dein Leben.
    • Mindestens eine Sache zu jedem Punkt aufschreiben
  • Tauscht euch in der Gruppe über jeden der Punkte aus
    • Jeder soll eine Sache erzählen, die im in dem Text aufgefallen ist
    • Tauscht eure Fragen aus. Versuche nicht die Fragen alle sofort zu beantworten. Es lohnt sich, wenn der Fragenstellende die Antwort selber findet.
    • In der dritten runde tauscht euch über die Anwendung aus.
  • Betet füreinander

Vorteile vom Schwedischen Bibellesen

  • Keine lange Vorbereitung nötig
  • Keine treuen Arbeitsbücher nötig
  • Man bleibt nahe bei der Bibel
  • Man bleibt im Kontext der Bibelbücher
  • Leicht zu lernen
  • Wiederwendbar und vielseitig anwendbar
  • Lehrt, dass Anwendung immer nötig ist
  • Lehrt, dass beim Bibellesen man beobachten muss
  • Erlaubt das Wort Gottes für sich zu sprechen
  • Zeigt, dass die Bibel verständlich ist

Ein paar Tipps und Materialen

  • Lade ein: „Willst du mit mir die Bibel lesen?“.
  • Fange einfach. Mach keine zu große Anleitung dazu.
  • Beantworte nicht zu schnell fragen. Christen wollen zu oft zu schnell die Fragen beantworten und ungläubige zu leichte Antworten auf ihre Fragen. Wir wollen aber Gottes Wort sprechen lassen, in dem wir auf Gottes Wort hören und die Antworten darin finden. Also müssen wir lesen und lesen um Antworten zu bekommen.

Was sollen wir lesen?

Es lohnt sich mit ungläubigen durch Markus oder 1.Mose 1-12 zu lesen. Für Frischgläubige empfiehlt sich mit Kolosser anzufangen. Für diejenigen, die länger im Glauben sind, mit denen kann man durch den Römerbrief gehen.
Dieses und weitere Ideen sind hier zu finden

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