Wie kannst du dein Gebet beleben?

Wie können wir zu einem lebendigen Gebetsleben zurückkommen, da wir doch von der Geschäftigkeit des Lebens oft überwältigt werden? Wie kommen wir zu dem zurück, wo wir mit einem brennenden Herz zu Gott gekommen sind?

Ich möchte mit euch zehn praktischen Ideen teilen, um die Zeit im Gebet neu zu beleben. Wenn wir alle ehrlich wäre, müsste die meisten zustimmen, dass ihr Gebetsleben oft nur ein Mühen ist. Aber dies muss nicht so sein, denn das Gebet ist wahrlich ein lebensspender Aspekt von unserem Glaubenswandel.

  1. Sinne über die Größe Gottes nach. Ich bin davon fest überzeugt, dass alle unser Lebensentscheidungen von unserm Verständnis von Gott und seinem Wort abhängen. Wenn wir eine richtige Sicht auf unsern Retter und sein genugsames Wort haben, dann wird es das in alles unsern Entscheidungen richtig leiten. Das trifft vor allem auf das Gebet zu. Eine durch die Nachsinnen über sein Wort gewonnene herrliche Sicht auf Gott sollte den Gläubigen motivieren, mehr Zeit mit ihm zu verbringen. Wir müssen wie David sein, dessen geistliche Priorität es war, «die Schönheit Gottes zu sehen» und Kraft für die Herausforderungen des Lebens zu gewinnen (Psalm 27,4).
  2. Lerne mehr über das Gebet lernen, indem du Bücher liest und Predigten zu diesem Thema dir anhörst. Bücher wie «Kraft durch Gebet» von E.M.Bounds, «Beten Sie?» von J.C. Ryle und «Lehre uns beten» von Benedikt Peters.
  3. Entwickle ein empfindliches Herz, indem du in tragischen Momenten betest. Du kannst dies den ganzen Tag über tun, wenn du auf Dinge stoßt, wie z.B. einen Vermisstenanzeige sehen, einen Autounfall sehen oder über aktuelle Ereignisse lesen. Oft klagen Menschen darüber, dass es schwierig ist, sich während des Gebets zu konzentrieren. Dies ist eine praktische Möglichkeit, sich zu konzentrieren und ein mitfühlendes Herz für die Bedürftigen zu entwickeln.
  4. Finde einen Ort der Ruhe. Habe einen Ort, an dem du gehen und sich vor dem Herrn beruhigen können. Jesus ging oft auf den Berg, um weg von der Menge zu beten. Ich ziehe mich oft mit meinen geräuschunterdrückenden Kopfhörern in meinen Hinterhof zurück, um diesen stillen Ort zu finden, an dem ich mich mit Gott im Gebet beschäftigen kann.
  5. Kämpfe gegen umherschweifende Gedanken mittels Listen, Bildern und Notizen. Es gibt Zeiten für das Gebet, die geordnet sein sollten — Zeiten, in denen man die Gesichter der Menschen und ihre Bedürfnisse vor Augen hat und methodisch durch diese Bedürfnisse hindurch betet. Ich persönlich benutze die Echo-Gebetsmanager-App, um den Überblick zu behalten, wofür ich beten möchte. Ich habe aufgehört, Gebetsanliegen zu notieren, weil ich Zugang zu einer einfachen Bearbeitung und Aktualisierung haben wollte. Und ich fürchtete den Gedanken, dieses Journal zu verlieren. Andere Apps kann hier finden.
  6. Finde einen Gebetspartner.  Finde jemanden mit dem du beten kannst und jemand der dich zur Rechenschaft ziehen wird für dein Gebetsleben.
  7. Entwickle eine Gewohnheit die Schrift zu beten. Lerne durch die Bibel zu lesen und durch diese zu beten. Der doppelte Segen ist offensichtlich. Lies das Wort und danke Gott für das was du liest. Bitte um Gnade um in den Verheißungen und Geboten aus der Schrift zu wandeln. Bete Gott für seine Eigenschaften an, die in dem Text sichtbar werden. Bekenne die Sünden, von welchen zu gelesen hast, dass sie Gott betrüben.
  8. Fange mit Fasten an um dein Gebet auf eine höhere Stufe zu bringen. Fasten ist eine verlorene Tugend in der heutigen Gemeinde. Es ist eine Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf besondere Bedürfnisse zu lenken oder konzentriert den Herrn zu suchen. Wenn du fastest, gibst du die körperliche Nahrung für die geistliche Konzentration auf.
  9. Beginn klein. Entscheide dich zu einer kurzen Zeit im Gebet und lasse die Erfahrung, zu Gott zu beten, zu einem Aroma werden, und lasse dich dann vom Geist Gottes überführen und ermutigen, dein Gebetsleben wachsen zu lassen.
  10. Sei beständig und teile dein Gebet auf den Tag auf. Dies wird dir helfen, sich auf längere Gebetszeiten einzustellen. Es ist besser, konsequent zu beginnen als mit anfänglich hochgesteckten Zielen, die schließlich aussterben. Versuche, dem Modell von Daniel zu folgen (Dan 6,10.13), indem du deine Gebetszeit auf drei Sitzungen über den Tag verteilt verteilen. Sei konsequent, wenn du deine geistlichen Muskeln für eine intimere Kommunikation mit deinem himmlischen Vater umlernen.

Übertragung aus dem Englischen von Carl Hargrove