{"id":493,"date":"2017-06-28T15:53:23","date_gmt":"2017-06-28T14:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/ecg.berlin\/?p=493"},"modified":"2020-07-13T09:59:18","modified_gmt":"2020-07-13T07:59:18","slug":"korrektive-gemeindeseelsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ecg.berlin\/ru\/korrektive-gemeindeseelsorge\/","title":{"rendered":"Korrektive Gemeindeseelsorge"},"content":{"rendered":"<h3>Gemeindezucht \u2013&nbsp;oder korrektive Gemeindeseelsorge<\/h3>\n<p>Es kommt gelegentlich vor, dass sich ein Christ von der Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen entfernt und sich durch Unwissenheit oder bewussten Ungehorsam in S\u00fcnde verstrickt. Dann m\u00fcssen die Gemeinde und vor allem ihre Hirten sich aktiv darum bem\u00fchen, dass dieser Christ Bu\u00dfe tut und zur\u00fcckgebracht wird. Als Hirten der Herde lieben die \u00c4ltesten die Schafe, die Mitglieder der Gemeinde, und sind au\u00dferdem vor Gott f\u00fcr ihr geistliches Wohlergehen verantwortlich.<\/p>\n<p>Das gilt genauso auch f\u00fcr die verirrten Schafe. Wie in dem Gleichnis von Jesus in Lukas 15, 3-7 wird Freude sein im Himmel und in der Gemeinde, wenn ein verirrter Christ wirklich Bu\u00dfe tut. Eine Art und Weise, durch die sich die Gemeinde liebevoll um die Wiederherstellung von verirrten Gl\u00e4ubigen bem\u00fcht, ist der Prozess der Gemeindezucht. In Matth\u00e4us 18 erkl\u00e4rt der HERR seinen J\u00fcngern, wie man sich verh\u00e4lt, wenn ein Mitgl\u00e4ubiger s\u00fcndigt. Die Gemeinde Christi muss sich durch die von ihm selbst dargelegten Prinzipien leiten lassen, wenn sie Gemeindezucht durchf\u00fchren will.<\/p>\n<h1>Der Zweck von Gemeindezucht<\/h1>\n<p>Der Zweck von Gemeindezucht ist die geistliche Wiederherstellung abgeirrter Mitglieder sowie die St\u00e4rkung der Gemeinde und Verherrlichung des HERRN. Wenn ein in S\u00fcnde lebender Christ zurechtgewiesen wird und er dann von der S\u00fcnde umkehrt und ihm vergeben wird, ist er f\u00fcr die Gemeinschaft mit der Gemeinde und ihrem Oberhaupt Jesus Christus zur\u00fcckgewonnen.<\/p>\n<p>Das Ziel der Gemeindezucht ist also nicht, Menschen aus der Gemeinde hinauszuwerfen oder den selbstgerechten Stolz derjenigen zu f\u00f6rdern, die die Gemeindezucht aus\u00fcben. Es geht nicht darum, Menschen zu blamieren oder auf unbiblische Weise Autorit\u00e4t und Macht auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>Der Zweck besteht darin, den in S\u00fcnde lebenden Gl\u00e4ubigen wiederherzustellen zur Heiligung und ihn zu einer reinen Beziehung innerhalb der Versammlung zur\u00fcckzubringen.<\/p>\n<p>In Matth\u00e4us 18,15 sagt Jesus: \u201eWenn aber dein Bruder an dir ges\u00fcndigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. H\u00f6rt er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.\u201c Das griechische Wort, das mit \u201egewinnen\u201c \u00fcbersetzt ist, wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr das Anh\u00e4ufen von Besitz im Sinn von finanziellem Verm\u00f6gen gebraucht.<\/p>\n<p>Hier bezieht es sich auf das Zur\u00fcckgewinnen von etwas Wertvollem, das verloren ist, n\u00e4mlich den verirrten Bruder. Wenn ein Bruder oder eine Schwester vom rechten Weg abkommt, geht ein wertvoller Schatz verloren, und die Gemeinde sollte nicht eher ruhen, bis er oder sie wiederhergestellt ist. Die Gemeinde Christi hat die Aufgabe, zur\u00fcckzugewinnen und wiederherzustellen (Galater 6,1), und das ist auch der Zweck von Gemeindezucht.<\/p>\n<h1>Der Prozess der Gemeindezucht<\/h1>\n<p>In Matth\u00e4us 18,15-17 legt Jesus den vierstufigen Prozess von Gemeindezucht dar: (1) sprich ihn unter vier Augen auf die S\u00fcnde an, (2) nimm einige Zeugen mit, (3) sage es der Gemeinde, und (4) behandle ihn wie einen Unbu\u00dffertigen.<\/p>\n<h2>Erste Stufe (Matth\u00e4us 18,15)<\/h2>\n<blockquote><p>Wenn aber dein Bruder an dir ges\u00fcndigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. H\u00f6rt er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. (Mt. 18,15)<\/p><\/blockquote>\n<p>Gemeindezucht beginnt auf einer pers\u00f6nlichen Ebene. Jesus sagt: \u201e<em>Wenn aber dein Bruder an dir ges\u00fcndigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen<\/em>\u201c (Vers 15a). Hier geht ein Gl\u00e4ubiger allein zu einem in S\u00fcnde lebenden Bruder und weist ihn in einer Haltung der Demut und Freundlichkeit zurecht. Diese Zurechtweisung beinhaltet, dass die S\u00fcnde eindeutig aufgedeckt wird, damit er sich dessen bewusst wird, und er zur Bu\u00dfe aufgefordert wird. Wenn der in S\u00fcnde lebende Bruder aufgrund der pers\u00f6nlichen Zurechtweisung Bu\u00dfe tut, wird ihm vergeben, und er ist wiederhergestellt (Vers 15b).<\/p>\n<h2>Zweite Stufe (Matth\u00e4us 18,16)<\/h2>\n<blockquote><p>H\u00f6rt er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht. (Mt 18,16)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn der in S\u00fcnde lebende Bruder sich weigert, auf denjenigen zu h\u00f6ren, der ihn unter vier Augen zurechtgewiesen hat, ist der n\u00e4chste Schritt der Gemeindezucht, einen oder zwei weitere Gl\u00e4ubige mitzunehmen, um ihn erneut zurechtzuweisen (Vers 16a). Der Grund f\u00fcr die Anwesenheit der anderen Gl\u00e4ubigen ist, damit \u201e<em>jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht<\/em>\u201c (Vers 16b). Mit anderen Worten: Die Aufgabe der Zeugen ist nicht nur zu best\u00e4tigen, dass die S\u00fcnde tats\u00e4chlich begangen worden ist, sondern auch darauf zu achten, dass der in S\u00fcnde lebende Bruder in rechter Weise zurechtgewiesen worden ist, und festzustellen, ob er Bu\u00dfe getan hat oder nicht.<\/p>\n<p>Die Anwesenheit der zus\u00e4tzlichen Zeugen ist ebenso sehr ein Schutz f\u00fcr den Beschuldigten wie auch f\u00fcr denjenigen, der ihn beschuldigt. Schlie\u00dflich k\u00f6nnte eine voreingenommene Person unberechtigter Weise behaupten: \u201eNun, ich habe versucht, ihn zurechtzuweisen, aber er ist uneinsichtig.\u201c<\/p>\n<p>Es w\u00e4re vermessen zu denken, eine einzelne Person k\u00f6nnte solch eine endg\u00fcltige Feststellung treffen, besonders wenn er derjenige war, gegen den der Andere ges\u00fcndigt hat. Die Zeugen m\u00fcssen best\u00e4tigen, ob der Bruder ein bu\u00dffertiges Herz hat oder ein gleichg\u00fcltiges ablehnendes.<\/p>\n<p>Solch ein Bericht stellt die Basis f\u00fcr das weitere Vorgehen dar, weil die Situation \u00fcber die Aussage eines Einzelnen hinaus best\u00e4tigt worden ist.<\/p>\n<p>An diesem Punkt ist zu hoffen, dass die zu der pers\u00f6nlichen Zurechtweisung mitgenommenen Zeugen nicht zu \u00f6ffentlichen Zeugen gegen ihn vor der ganzen Gemeinde werden m\u00fcssen. Im Idealfall reicht ihre zus\u00e4tzliche Zurechtweisung aus, um eine Ver\u00e4nderung im Herzen des s\u00fcndigenden Bruders zu bewirken, die die urspr\u00fcngliche Zurechtweisung noch nicht bewirkt hat. Wenn diese Ver\u00e4nderung stattfindet, wird dem Bruder vergeben, er ist wiederhergestellt, und die Angelegenheit ist erledigt.<\/p>\n<h2>Dritte Stufe (Matth\u00e4us 18,17a)<\/h2>\n<blockquote><p>H\u00f6rt er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde.&nbsp;(Mt 19,17a)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn der in S\u00fcnde lebende Bruder sich auch nach einer bestimmten Zeit weigert, auf die Zurechtweisung der Zeugen zu h\u00f6ren, dann sollen diese Zeugen die Gemeinde informieren (Vers 17a). Dies geschieht am besten dadurch, dass die Angelegenheit den \u00c4ltesten mitgeteilt wird, die wiederum f\u00fcr die Weitergabe der Information an die ganze Gemeinde sorgen. Wie lange sollen die Zeugen die betroffene Person immer wieder zur Bu\u00dfe aufrufen, bevor sie es der Gemeinde sagen? Die \u00c4ltesten sollten nicht eher zum dritten oder vierten Schritt der Gemeindezucht \u00fcbergehen, bis sie absolut sicher sind, dass der abgeirrte Gl\u00e4ubige wirklich ges\u00fcndigt hat oder weiter s\u00fcndigt und sich auch nach angemessener Zurechtweisung weigert, Bu\u00dfe zu tun. In diesem Fall sollten die \u00c4ltesten ihn&nbsp; vor dem dritten (oder vierten) Schritt warnen, falls er nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Einsicht zeigt und Bu\u00dfe tut. Wenn dieser Tag verstreicht, werden seine S\u00fcnde und seine Weigerung zur Bu\u00dfe vor der ganzen Gemeindeversammlung bekannt gegeben. Ab diesem Moment darf die Person nicht am Mahl des Herrn teilnehmen und keine Dienste in der Gemeinde aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Nach diesem dritten Schritt ist die Gemeinschaft aufgrund der S\u00fcnde bereits unterbrochen. Der Versammlung soll deutlich gemacht werden, dass sie der Person aktiv nachgehen und ihn eindringlich bitten sollen, Bu\u00dfe zu tun, bevor der vierte Schritt unumg\u00e4nglich wird (2.&nbsp;Thessalonicher&nbsp;3,14-15). Dieser wichtige und wirksame Prozess f\u00fchrt den S\u00fcnder oft zur\u00fcck zur Bu\u00dfe und zum Gehorsam. Wenn die Person Bu\u00dfe tut, wird ihr vergeben, und sie ist wiederhergestellt.<\/p>\n<h2>Vierte Stufe (Matth\u00e4us 18,17b)<\/h2>\n<blockquote><p>H\u00f6rt er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er f\u00fcr dich wie ein Heide und ein Z\u00f6llner. (Mt 18,17b)<\/p><\/blockquote>\n<p>Der vierte und letzte Schritt der Gemeindezucht ist der Ausschluss aus der Gemeinde. Wenn ein in S\u00fcnde lebender Gl\u00e4ubiger auch nicht auf die Gemeinde h\u00f6rt, muss er aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Jesus sagt: \u201e<em>\u2026 so sei er f\u00fcr dich wie ein Heide und ein Z\u00f6llner<\/em>\u201c (Vers 17b). Der Ausdruck \u201e<em>Heide<\/em>\u201c wurde vor allem f\u00fcr Nicht-Juden gebraucht, die an ihrem traditionellen Heidentum festhielten und Anteil weder am Bund Gottes noch an der Anbetung oder dem sozialen Leben der Juden hatten. Ein \u201e<em>Z\u00f6llner<\/em>\u201c war dagegen ein durch eigene Wahl aus der Gemeinschaft der Juden Ausgesto\u00dfener, ein Verr\u00e4ter an seinem eigenen Volk. Jesus\u2019 Gebrauch dieser Ausdr\u00fccke bedeutet nicht, dass die Gemeinde diese Menschen schlecht behandeln soll. Es bedeutet einfach, dass ein bekennender Christ, der sich weigert, Bu\u00dfe zu tun, von der Gemeinde so behandelt werden soll, als w\u00fcrde er nicht zu ihr geh\u00f6ren. Er soll nicht an den Segnungen und den Vorz\u00fcgen der christlichen Versammlung teilhaben.<\/p>\n<p>Als ein Mann in der Gemeinde in Korinth sich weigerte, eine inzestu\u00f6se Beziehung mit seiner Stiefmutter aufzugeben, gab der Apostel Paulus die Anweisung, dass der Mann aus ihrer Mitte entfernt werden sollte (1. Korinther 5,13). Die Gl\u00e4ubigen sollten nicht einmal eine Mahlzeit mit ihm teilen (1. Korinther 5,11), denn gemeinsame Mahlzeiten waren ein Kennzeichen f\u00fcr gastfreundliche und herzliche Gemeinschaft. Wer beharrt und keine Bu\u00dfe tut, soll ganz aus der Gemeinschaft der Gemeinde ausgeschlossen und wie ein Ausgesto\u00dfener, nicht wie ein Bruder, behandelt werden. Dies schlie\u00dft den Gemeindebesuch und die Gemeinschaft aus. Da wir von der Kraft des Wortes Gottes \u00fcberzeugt sind Menschen zur Umkehr zu f\u00fchren, darf der Gottesdienst jedoch besucht werden.<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Wohls der Gemeinde liegt der Zweck des Ausschlusses des Bruders darin, die Reinheit der Gemeinde zu sch\u00fctzen (1.&nbsp;Korinther&nbsp;5,6), die Versammlung vor der Gefahr der S\u00fcnde zu warnen (1.&nbsp;Timotheus 5,20) und ein gerechtes Zeugnis vor der beobachtenden Umgebung abzulegen. Aber hinsichtlich des Bruders selbst liegt der Zweck des Ausschlusses nicht darin, ihn zu strafen, sondern ihn wachzur\u00fctteln. Deshalb soll alles in dem\u00fctiger Liebe und nicht in einer Haltung selbstgerechter \u00dcberheblichkeit geschehen (Galater&nbsp;6,1; 2.&nbsp;Timotheus&nbsp;4,2).<\/p>\n<p>Wenn eine Gemeinde alles getan hat, um das in S\u00fcnde lebende Gemeindeglied zu einem reinen Leben zur\u00fcckzubringen, aber es nicht gelingt, soll er seiner S\u00fcnde und Schmach \u00fcberlassen werden. Wenn er wirklich ein Christ ist, wird Gott ihn nicht versto\u00dfen, sondern Gott l\u00e4sst ihn vielleicht noch tiefer sinken, bevor er so verzweifelt ist, dass er sich von seiner S\u00fcnde abwendet. Die Aufforderung, keine Gemeinschaft, ja nicht einmal Umgang mit dem unbu\u00dffertigen Bruder zu haben, schlie\u00dft nicht jeden Kontakt aus. Wenn es eine Gelegenheit gibt, ihn zu ermahnen und zur Umkehr zu rufen, sollte diese genutzt werden. Solche Gelegenheiten sollten sogar erstrebt werden. Aber der Kontakt sollte allein dem Zweck der Ermahnung und Wiederherstellung dienen.<\/p>\n<p>Der Weg der Bu\u00dfe steht der ausgeschlossenen Person jederzeit offen. Ab dem Zeitpunkt der Bu\u00dfe m\u00f6chten wir die Gemeinschaft schrittweise wieder aufbauen. Nachdem die Fr\u00fcchte der Umkehr deutlich zu erkennen sind, wird die Person wieder vollst\u00e4ndig in die Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen aufgenommen.<\/p>\n<p><em>Die \u00c4ltesten der ECG-Hellersdorf, zuletzt ge\u00e4ndert Mai 2009<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeindezucht \u2013&nbsp;oder korrektive Gemeindeseelsorge Es kommt gelegentlich vor, dass sich ein Christ von der Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen entfernt und sich durch Unwissenheit oder bewussten Ungehorsam in S\u00fcnde verstrickt. Dann m\u00fcssen die Gemeinde und vor allem ihre Hirten sich aktiv darum bem\u00fchen, dass dieser Christ Bu\u00dfe tut und zur\u00fcckgebracht wird. 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