{"id":2580,"date":"2020-06-15T15:58:48","date_gmt":"2020-06-15T13:58:48","guid":{"rendered":"https:\/\/ecg.berlin\/?p=2580"},"modified":"2020-06-22T14:17:09","modified_gmt":"2020-06-22T12:17:09","slug":"versklavt-eine-theologie-der-sucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ecg.berlin\/ru\/versklavt-eine-theologie-der-sucht\/","title":{"rendered":"Versklavt: Eine Theologie der Sucht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie werden das Wort <em>Sucht<\/em> nicht in Ihrer Bibel finden. Das Wort kommt von einem lateinischen Begriff, der eine <em>hoffnungslose Abh\u00e4ngigkeit <\/em>bedeutet. Aber was sagt die Bibel \u00fcber das Thema Sucht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie das Wort Sucht h\u00f6ren, denken Sie an Versklavung. Der Unterschied in der Formulierung ist entscheidend &#8212; Sie k\u00f6nnen von der Versklavung befreit werden, aber Sie k\u00f6nnen letztlich nicht von einer Sucht befreit werden. Warum nicht? Weil, wie die Welt so freudig und pessimistisch verk\u00fcndet, einmal ein Alkoholiker, immer ein Alkoholiker ist. Einmal s\u00fcchtig nach Pornographie, immer s\u00fcchtig nach Pornographie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber das ist einfach nicht wahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus schreibt an die Korinther: &#171;Irrt euch nicht: Weder Unz\u00fcchtige noch G\u00f6tzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabensch\u00e4nder, weder Diebe noch Habs\u00fcchtige, noch Trunkenbolde, noch L\u00e4sterer, noch R\u00e4uber werden das Reich Gottes erben. Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!&#187; (1. Kor 6,9-11).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sind gewesen-Vergangenheitsform. Mit anderen Worten: Die Anonymen Alkoholiker verkaufen eine L\u00fcge. Sie verkaufen, dass man sich letztlich nie \u00e4ndern kann. Aber Gott sagt, man kann sich \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#171;Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!&#187; (1. Kor 6,11).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kann Ver\u00e4nderungen geben. Einmal ein Drogenabh\u00e4ngiger, nicht immer ein Drogenabh\u00e4ngiger. Einmal ein Alkoholiker, nicht immer ein Alkoholiker. Es gibt immer Hoffnung auf Befreiung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sollen wir also in einer Welt der Verwirrung biblisch dar\u00fcber nachdenken?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Den Menschen verstehen&nbsp;<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erste, was wir tun m\u00fcssen, ist den Menschen zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Sache, die wir aus der Heiligen Schrift wissen, ist, dass der Mensch von Natur aus auf andere angewiesen ist. Gott hat ihn so erschaffen. Schon von Anfang an wurden Adam und Eva so geschaffen, dass sie angewiesen waren auf Nahrung, Wasser und alles andere um sie herum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber letztlich wurde der Mensch so geschaffen, dass er auf Gott angewiesen ist. Sogar im Himmel werden wir v\u00f6llig von Gott abh\u00e4ngig sein, aber dort wird es eine willkommene Abh\u00e4ngigkeit sein. Im Moment rebelliert der Mensch dagegen. Ihr k\u00f6nnt es in eurem Fleisch sp\u00fcren; euer Fleisch sehnt sich danach, von Seiner Souver\u00e4nit\u00e4t autonom zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mensch wurde geschaffen, um in Abh\u00e4ngigkeit von Gott zu leben, um Leben und Segen zu finden. Aber als Folge des S\u00fcndenfalls sehnt sich der Mensch nach Unabh\u00e4ngigkeit. Er will von nichts abh\u00e4ngig sein. Im Wesentlichen m\u00f6chte der Mensch Gott sein. Der Mensch jagt der Autonomie hinterher wie ein Hund seinen Schwanz &#8212; rund und rund und rund. Seminare zur Selbstvervollkommnung, Beratung, Life Coaches &#8212; sie alle sagen die gleichen m\u00fcden Dinge: &#171;Du gestaltest dein Leben selbst; du bestimmst dich selbst; du identifizierst dich selbst; du tust, was immer du tun willst. Es liegt alles an dir&#187;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber das ist einfach nicht wahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mensch strebt nach Autonomie und Selbstgen\u00fcgsamkeit, und er findet, dass dies ein unm\u00f6gliches Ziel ist. Der Mensch bleibt trotz seiner S\u00fcnde ein abh\u00e4ngiges Gesch\u00f6pf. Wo f\u00fchrt ihn das hin? Indem er Gott ablehnt, wendet er sich in seiner Abh\u00e4ngigkeit anderen Dingen zu. Diese Dinge werden zu den G\u00f6tzen, die er morgens und abends anbetet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder bekennende Atheist hat G\u00f6tzen. Wie kommt das? Weil jedes menschliche Herz zur Anbetung erschaffen wurde.&nbsp; Der Mensch muss etwas anbeten, sei es sich selbst oder seinen materialistischen Lebensstil. Er nimmt das, was er f\u00fcr das Wichtigste h\u00e4lt und beginnt es als Gott anzubeten. Seine Abh\u00e4ngigkeit wendet sich dann diesen Dingen zu. Der G\u00f6tze, dem er vertraut und den er sch\u00e4tzt, verstrickt ihn dann allm\u00e4hlich. Das ist es, was die Welt als Sucht bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum werden die Menschen also von Drogen und Vergn\u00fcgen abh\u00e4ngig? Die Menschen werden abh\u00e4ngig, weil sie geschaffen wurden, um abh\u00e4ngig zu sein. Jeder Mensch ist abh\u00e4ngig. Es h\u00e4ngt nur davon ab, von was man abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lass mich die Versklavung definieren und es dann erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Versklavung definieren<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist also Versklavung? Versklavung ist eine G\u00f6tzenbeziehung mit einer stimmungsver\u00e4ndernden Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten Menschen, die heute Alkoholiker sind, mochten Alkohol nicht, als sie es das erste Mal probierten. Sie behielten diese Gewohnheit nur aufgrund dessen bei, was die Welt so liebevoll Gruppendruck nennt oder was die Bibel so pr\u00e4zise als Menschenfurcht definiert. Mit anderen Worten: Ich habe Angst davor, was die Leute zu mir oder \u00fcber mich sagen w\u00fcrden, wenn ich es nicht t\u00e4te, also gebe ich auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber irgendwann, nachdem sie eine Weile getrunken haben, merken sie, dass Alkohol den Stress und die Schwierigkeiten des Lebens verschwinden l\u00e4sst, wenn auch nur f\u00fcr einen Moment. Ob es sich nun um Depressionen oder Aufputschmittel handelt, die Menschen werden schlie\u00dflich abh\u00e4ngig von dieser drogenbedingten Flucht vor der Realit\u00e4t. Und dann werden sie versklavt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber schau auf die Person Christi, dem in Seinem Moment der gr\u00f6\u00dften Todesqualen Wein angeboten wurde, um den Schmerz der Kreuzigung abzustumpfen. Jesus lehnte es ab, so dass Er nicht nur geistlich all unsere S\u00fcnden auf Sich nahm, sondern Er erlebte die qualvolle Erfahrung des Kreuzes, ohne dass keiner Seiner Sinne getr\u00fcbt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber viele glauben, dass st\u00e4ndige wohltuende Erfahrungen ein nat\u00fcrliches Recht des Menschen sind. Dies ist mein Recht; ich sollte mich immer gut f\u00fchlen. Und dann wird man irgendwann diesem Gef\u00fchl verfallen und darunter versklavt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Versklavung erkl\u00e4ren<\/em><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jeder kann s\u00fcchtig werden, und alles kann zu einer s\u00fcchtig machenden Substanz werden.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles, was auch nur potentiell genie\u00dfbar ist, kann zur s\u00fcchtig machenden Substanz werden. John Calvin schrieb: &#171;Das menschliche Herz ist eine st\u00e4ndige G\u00f6tzenfabrik&#187;. W\u00fcnsche, die wichtiger werden, als ein Mann oder eine Frau Gottes zu sein, werden zu G\u00f6tzen des Herzens. Jede Substanz, die erw\u00fcnschte Endorphine im Gehirn ausl\u00f6st, hat das Potential, versklavend zu werden. Es muss keine Chemikalie sein; es kann eine Erfahrung sein. Das ist der Grund, warum wir Sexsucht haben. Die Person wird von Empfindungen versklavt, nur um ihre Stimmung zu ver\u00e4ndern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die ultimative Quelle der Sucht ist nicht die Substanz, sondern die Person.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die letztendliche Quelle der Knechtschaft ist nicht die Substanz, sondern der Mensch. Sie entspringt aus dem Inneren des Menschen, aus dem, was dieser Mensch vertraut und glaubt, aus den Beweggr\u00fcnden seines Herzens selbst. Dort wird die Versklavung geboren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Vereinigten Staaten zeigen die Statistiken, dass mehr Alkoholiker von sich aus mit dem Trinken aufh\u00f6ren als durch spirituelle, spezielle Therapiegruppen. Das ist eine ernstzunehmende Aussage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie ist das m\u00f6glich?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ein Mensch hoffnungslos s\u00fcchtig nach dieser Substanz war, wie konnte er dann einfach aufh\u00f6ren? Weil er in seinem Herzen eine tiefere Motivation als Gef\u00fchle gefunden hat. Sie erkannten, dass diese Knechtschaft ihre Ehe oder die Beziehung zu ihren Kindern zerst\u00f6rte. Was auch immer diese Motivation sein mag, sie ist nun der letzte Ansto\u00df, der sie veranlasst, &#171;Nein&#187; zu den Begierden zu sagen. Wenn der nat\u00fcrliche Mensch das in pers\u00f6nlicher Willenskraft tun kann, dann hat der Christ, der die bleibende Kraft des Heiligen Geistes hat, keine Entschuldigung. Aber die tiefere Motivation des Gl\u00e4ubigen darf nicht nur auf die Ehe oder die Kinder gerichtet sein, sondern muss darin bestehen, Christus wirksamer zu dienen und zu verherrlichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Menschen haben mehr Kontrolle, als sie bereit sind zuzugeben.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn einer Person die richtige Motivation gegeben wird, kann sie aufh\u00f6ren. Aber wie? Weil die Quelle der Sucht wiederum nicht in der Substanz liegt. Die Quelle der Sucht liegt im Herzen des Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn du das Verlangen nach einer Substanz oder Erfahrung beherrschen und bet\u00e4uben kannst, kannst du das Herz niemals abschalten. Aus diesem Grund haben die Menschen Selbsthilfegruppen durchlaufen und sind von Drogen und Substanzen losgekommen, aber viele ersetzen das einfach durch eine gesellschaftlich akzeptablere Versklavung. Viele ehemalige Alkoholiker werden zum Beispiel zu Workaholics. Das Herz hat sich nicht ver\u00e4ndert. Sie tauschen einfach ein Idol gegen ein anderes. Aber Gott will das Herz umwandeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Leben der Person dreht sich dann um die Anbetung dieser Erfahrung.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott hat die Menschen als Anbeter erschaffen, und jede Anbetung, die nicht dem wahren Gott des Himmels gilt, ist g\u00f6tzendienerische Anbetung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die G\u00f6tter des chemischen oder Drogenmissbrauchs anzubeten, muss der Mensch bereit sein, ihnen Opfer zu bringen. Jeder und alles wird auf dem Altar dieser Sucht geopfert. Gott wird dann Seiner rechtm\u00e4\u00dfigen Anbetung beraubt und wird zu einem entfernten Zweiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein G\u00f6tze kann uns zu Sklaven machen.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus schreibt an die Gl\u00e4ubigen in Rom: Wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und m\u00fcsst ihm gehorchen, es sei der S\u00fcnde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?&nbsp; (R\u00f6m 6:16)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder muss auf die Stimme seines Meisters h\u00f6ren. Das kann die physische Stimme eines Meisters sein, und wenn man ihr nicht gehorcht, hat das Konsequenzen. Oder es kann die innere Stimme sein, die sagt: &#171;Trink noch etwas. Du musst noch etwas trinken&#187;. Wenn man ungehorsam ist, warten auch dort Konsequenzen &#8212; Entzug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Drogenmi\u00dfbrauch macht uns unterw\u00fcrfig, so dass, wenn die Impulse des K\u00f6rpers Erf\u00fcllung verlangen, sie um jeden Preis befolgt werden m\u00fcssen. So funktioniert die Sklaverei &#8212; das Leben wird in bedingungslosem Gehorsam gegen\u00fcber einem anderen verkauft. Wir h\u00f6ren die innere Stimme des Meisters, der ruft: &#171;Diene mir. Verw\u00f6hne mich&#187;. Um befreit zu werden, wirklich befreit zu werden, muss ein Tod eintreten. Wenn ein Sklave stirbt, ist er endlich vom Meister befreit. Um von der Sucht befreit zu werden, muss der Drogenabh\u00e4ngige sich selbst sterben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus selbst sagt dies: \u201cWenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich t\u00e4glich und folge mir nach.&#187; (Lukas 9,23). Sich selbst zu verleugnen ist viel mehr, als Kaugummi f\u00fcr die Fastenzeit aufzugeben. Sich selbst zu verleugnen, bedeutet, sich wirklich zu verleugnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie oft sollen wir das tun?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus sagt: T\u00e4glich. Und dann sagt Er, dass man sich selbst ans Kreuz nageln soll. Im ersten Jahrhundert war das Kreuz ein schmerzhaftes Instrument des Leidens. Man erwartete nie, dass dies ein einfacher Prozess sein w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus sagt, dass du dich jeden Tag an das Kreuz nageln und dann kommen und Ihm folgen sollst. Der christliche Mi\u00dfbraucher muss sich als Sklave der Rechtschaffenheit darstellen. Nicht l\u00e4nger ein Sklave der Schw\u00e4che seines Fleisches, sondern ein Sklave der Gerechtigkeit. Wir werden alle Sklaven von etwas sein, also k\u00f6nnen wir genauso gut dem gn\u00e4digen Gott des Himmels dienen, anstatt dem gnadenlosen Gott der Substanzen dieses Zeitalters, der nichts anderes tun wird, als unsere Beziehungen und unser Leben zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der S\u00fcnde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, das euch \u00fcberliefert worden ist. Nachdem ihr aber von der S\u00fcnde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden. Ich muss menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn so, wie ihr [einst] eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit gestellt habt zur Gesetzlosigkeit, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zur Heiligung. Denn als ihr Sklaven der S\u00fcnde wart, da wart ihr frei gegen\u00fcber der Gerechtigkeit. Welche Frucht hattet ihr nun damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt sch\u00e4mt? Ihr Ende ist ja der Tod! Jetzt aber, da ihr von der S\u00fcnde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. Denn der Lohn der S\u00fcnde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. (R\u00f6mer 6,17-23)<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von <a href=\"https:\/\/blog.tms.edu\/author\/john-street\">John Street<\/a>. \u00dcbersetzt von <a href=\"https:\/\/blog.tms.edu\/enslaved-a-theology-of-addiction\">tms.edu<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie werden das Wort Sucht nicht in Ihrer Bibel finden. Das Wort kommt von einem lateinischen Begriff, der eine hoffnungslose Abh\u00e4ngigkeit bedeutet. Aber was sagt die Bibel \u00fcber das Thema Sucht? Wenn Sie das Wort Sucht h\u00f6ren, denken Sie an Versklavung. 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